Zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2010 von Wolff von Rechenberg
Er ist einer der amerikanischsten Amerikaner: der Farmer. Wir Europäer haben ein Bild von ihm: Alt ist er, trägt eine schmuddelige Latzhose über seiner schmuddeligen langärmeligen Unterwäsche. Auf dem Kopf ein ausgefranster Strohhut, weißes Bartgestrüpp im Gesicht und die Nase rot vom „Moonshine“-Saufen. Kurz und bündig: Er sieht aus wie Grandpa Walton. Dieses Rückgrat des republikanischen Amerika macht sich nun verdächtig. Das Farmer-Handbuch haben die Terrorfahnder auf dem Kieker. Es enthält neben allerhand Bauernregeln auch Details über Brücken, Straßen und Dämme. Alles mit aktuellen Karten. Polizisten sollten misstrauisch werden, wenn sie jemanden mit einem Bauern-Handbuch antreffen, berichtet AP. Da auch die Terroristen Internet haben, werden sie das nun wissen und einfach keine Handbücher mehr auf Reisen mitnehmen. Aber sie können sich ja nicht komplett tarnen. Vor allem nicht, wenn sie soooo clevere Fahnder gegen sich haben. Liebes FBI, ihr solltet bei allen Personen hellhörig – Verzeihung: -sichtig – werden, die aussehen wie Grandpa Walton. Hinter jeder roten Nase steckt ein islamischer Terrorist.
Und der Letzte steht vor der Tür: Der letzte Tag des Jahres; die letzte Chance, die Vorsätze vom Jahresbeginn doch noch umzusetzen.
…und ich habe lange nach einem Bild gesucht, das meine vorweihnachtliche Stimmung angemessen illustriert. Gestern habe ich die nebenstehende Marionette in einem Kasseler Schaufenster entdeckt. Und im Zeitalter der kunstvoll in Glitzerpapier und Schleifchen eingeschlegenen Geschenkschecks passt das Märchen vom Sterntaler-Mädchen doch ganz gut. Immerhin verbringen die Teenies die letzten Stunden vor dem Fest im bangen Hoffen, der Weihnachtsmann (Auch Santa Claus genannt) in seinem Coca-Coila-roten Mäntelchen möge Bares bringen, damit Vodafone (auch Coca-Cola-rot) nicht den Handyvertrag auf Eis legt.