Ergebnisse des Tages
Sonntag, 29. Februar 2004Hertha BSC schlägt Hannover 96 mit 3:1 Toren und in Hamburg schlägt die CDU alle anderen Parteien mit absoluter Mehrheit (Spiel läuft noch).
Hertha BSC schlägt Hannover 96 mit 3:1 Toren und in Hamburg schlägt die CDU alle anderen Parteien mit absoluter Mehrheit (Spiel läuft noch).
Doch obwohl der Kunde sich einfach nur die klammen Finger wärmen möchte und zur Qualität seines Brennstoffes ein entspannteres Verhältnis hat als zum Preis, drängen immer neue Bergarbeiter in unser kleines Arbeiterstädtchen, was es der Bergwerksgesellschaft – nennen wir sie Murdoch Mining Inc. – gestattet, Kohle zu fast jedem Preis anzubieten, denn es findet sich garantiert immer jemand, der unbedingt unter Tage will. Glück für die, die auf der Insel der Glückseligen arbeiten – nennen wir die Konkurrenzfirma Allgemeine Rußgesellschaft Deutschlands. Deren Kohle kriegt der Kunde in den Keller geschüttet, ob er sie haben will oder nicht, und brennen muss sie dafür auch nicht, denn wer dafür nicht zahlt, bekommt Besuch von der Ordnungsmacht.
Das Thema des Wochenendes: Gerd (Schröder) und George (W. Bush) reden wieder miteinander. Bestimmt hat die ganze Welt bang drauf gewartet. Immerhin hätte ewige Funkstille sein können. Man stelle sich vor: Arabella Kiesbauer begrüßt in 15 Jahren in der soundsovielten Ausgabe der Come Back Show mit einer Sensation: Der abgetakelte Kanzler und der davon gejagte Brezelfresser reden nach 15 Jahren wieder miteinander. Toll! Eine Schlagzeile für Bild. Aber so lange können die beiden Staatenlenker, die angezählten Boxern gleich durch den Ring taumeln, nicht warten. Beiden schwimmen innenpolitisch die Felle davon, beide brauchen Erfolge in der Außenpolitik. So führen Gottes bekanntlich verworrene Wege zwei unterschiedliche Ruderer ins selbe Boot: Man glaubt Schröder sagen hören: “Sagen Sie, Mr. President könnten Sie nicht schnell ein Land bombardieren, damit ich wieder nicht dabei sein kann?”
Stellen wir uns die Medienbranche als eine Kohlenmine vor: Wir Journalisten sind Diejenigen, die hinabsteigen und die Kohlen hauen. Der eine hat einen super Riecher. Der wittert die Kohle auch durch massive Quarzwände. Der andere muss etwas mühseliger danach graben. Der eine schippt das schwarze Gold aus dem Schacht, wie es aus dem Flöz fällt, der andere haut wundervoll gestaltete schwarze Skulpturen aus dem Gestein. Dem Kunden ist das einerlei. Der schmeißt die Kohle in den Ofen, zuckt die Achseln und sagt: Hauptsache, es brennt. Recht hat er.
Wer den Kölner Karneval besucht, tut das besser in guter Verkleidung. Denn wer zwischen all den Pappnasen ohne angemessenes Kostüm verweilt, wird schnell als protestantische Spaßbremse identifiziert. Das nebenstehende Bild (Foto: Spohr) zeigt den Autor bei seinen unerkannten Recherchen in Köln-Porz. Der Eindruck, die abgebildete Person habe bereits einige Liter hochprozentigen Frostschutz getankt, trügt.