Monat: Juli 2004

Natürlich „N“….

Zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2010 von Wolff von Rechenberg

So viele schöne Worte beginnen mit „N“. Nordpol natülich. Aber auch Naturkatastrophe, Nebenhöhlenvereiterung, Nagelpilz, Nasenbluten, Nasenbeinbruch, Nierenbeckenentzündung, Nierenstein, Notoperation, Nervenzusammenbruch, Neutronenbombe, Nesselfieber, Nepp, Nullrunde und Nullnummer, Niete und Niederschlag alle diese Dinge beginnen mit einem „N“, mit „N“ wie Nokia.

Glühweinsommer

Zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2010 von Wolff von Rechenberg

Wer erinnert sich nicht an den so genannten Steckrübenwinter 1917/18? Es soll so kalt gewesen sein, dass die Krähen gefroren von den Bäumen fielen.Der Sommer 2004 wird sich ähnlich ins kollektive Gedächtnis einprägen. Vielleicht als „Glühweinsommer“. Auf jeden Fall sind im Sommerschlussverkauf jene Geschäfte die Gewinner, die noch Wollsocken und Schals gebunkert haben.

Arbeitlosengeld II gibt es beim Fräulein vom Amt

Zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2010 von Wolff von Rechenberg

Die Mitarbeiter von Vivento sollen der Bundesagentur für Arbeit bei der Ausführung der Hartz-IV-Gesetze zur Hand gehen.. Vivento – von den Mitarbeitern auch zu „Wie wenn tot“ verballhornt – ist das Auffangbecken für unkündbare Telekom-Mitarbeiter, die der Konzern entsorgen will. Von ALG II verstehen sie nichts, schließlich handelt es sich um gelernte Fernmeldespezialisten.Aber auf der Leitung stehen Schröder & Co. nun wirklich nicht, und deshalb sollen die gestandenen Techniker in viertägigen Kursen lernen,wer ALG II bekommt und wie man einen Langzeitarbeitslosen vermittelt, den schon zehn Jahre lang keiner haben will.Schon jetzt kursieren Gerüchte, dass die Arbeitsagenturen zu Endlagern für überschüssiges Telekom-Personal werden sollen. An ihrer Stelle sollen Mitarbeiter der Agentur für Arbeit auf die andere Seite des Schreibtischs wechseln. Pech gehabt, leider kündbar.

Spaßbremse Schröder

Zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2010 von Wolff von Rechenberg

Das ist doch gemein! Gerade erst hat mir die Bundesregierung meine Spaßbesuche bei der Arztnotrufzentrale verhagelt – 10 Euro soll ich jetzt bei jedem Besuch zahlen, aber wo soll ich denn jetzt hin, wenn das Fernsehprogramm langweilig ist – und jetzt das: Wenn ich nach meinem Arztbesuch ins Taxi steige, soll ich eine Diagnose dabei haben, welche die Notwendigkeit der Krankenfahrt belegt. Soll der Taxifahrer jetzt beurteilen, ob eine Krankenfahrt notwendig ist? Wenn jetzt schon Mietchauffeure über solch fundiertes Wissen verfügen müssen, wird das Taxifahren dann bald teurer? Muss ich den Fahrer mit Herr Doktor anreden? Hat er ein poliertes Namensschild an der Tür? Verlängern sich jetzt die Wartezeiten an den Taxiständen? Muss ich jetzt zehn Euro Praxisgebühr fürs Taxifahren bezahlen? Dabei hatte ich mich gerade daran gewöhnt, erst zum Hausarzt zu gehen, wenn ich eigentlich zum Bahnhof muss.

Gesundheitsreform greift!

Zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2010 von Wolff von Rechenberg

Im niedersächsischen Peine verstarb gestern ein Rentner an eienm Herzinfarkt, weil er sich weigerte, den Notarzt zu rufen. Nach Angaben von Verwandten soll er mit letzter Kraft geröchelt haben: „Nur das nicht! Der Notarzt ist viel zu teuer.“ Im Bundesgesundheitsministerum zeigte man sich zufrieden mit dem Ergebnis der zusätzlichen Gebühr für den ärztlichen Notdienst. Nach Informationen aus dem Ministerium soll es nun auch für Dialyse-Sitzungen eine zusätzliche Gebühr geben. Bundeskanzler Gerhard Schröder ließ in Berlin verlauten, er hoffe, das Generationenproblem werde auf diese Weise einer „natürlichen Lösung zugeführt“.

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