“Alter, Namen, Alter. Vergiss es, Alter!” Wenn die letzte Kerze auf dem Geburtstagskuchen zum 12. verloschen ist, dann nennen viele Heranwachsende einander einfach nur noch “Alter”. Was ältere Menschen für einen Ausdruck der Faulheit halten, verlangt bei genauer Betrachtung dem Einzelnen enorme intellektuelle Leistungen ab.
Posted under Phaenomene des Alltags by Wolff von Rechenberg 16.12.2011
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Die Brücke ist immer gut. Brücken überwinden alle Hindernisse. Und sie tun es so diskret. Sie schaukeln nicht wie Boote und stürzen nur sehr selten ab. Sie nehmen uns die Angst vor der Reise. Denn wer reist schon gern, wenn er nicht weiß, ob das Flugzeug Bordtoiletten besitzt, oder wie die Hotels am Urlaubsort sein [...]
Posted under Phaenomene des Alltags by Wolff von Rechenberg 14.05.2011
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Sie telefoniert im Zug. Leise spricht sie ins Telefon, aber nicht leise genug. Beim Sprechen resonieren ihre Stirnhöhlen und bilden einen durchdringenden Dauerton. Ein Logopäde würde “offenes Näseln” diagnostizieren. Aber wenn man einen Logopäden braucht, ist ja nie einer da.
Posted under Phaenomene des Alltags by Wolff von Rechenberg 21.09.2009
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Die Fachkräfte sind so gut, das gibt es nicht. Nein. Sie sind so gut, dass es sie nicht gibt. Sie sind so gut, dass man sie sich schnitzen möchte. Und das muss man wohl auch. Denn sie fehlen allerorten, die Fachkräfte. Gut, dass man sie nicht genauer beim Namen nennen muss. Wenn man sagen würde: [...]
Posted under Phaenomene des Alltags by Wolff von Rechenberg 30.07.2009
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Foto: Karola Kriegler Photography Nein, das ist kein Schreibfehler: Hier soll von Poken die Rede sein, nicht von Pokern, was sicherlich ebenfalls eine Würdigung in dieser Reihe wert wäre. Aber Poker war eben gestern, heute ist Poken. Als Mittvierziger bin ich einwenig stolz, dass ich dieses eine Mal meinen Söhnen voraus bin. Eine Blitzumfrage im [...]
Posted under Phaenomene des Alltags by Wolff von Rechenberg 10.07.2009
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