Durch die Hölle mit WordPress

Nutzer des freien Content-Managment-Systems (CMS) WordPress sollten stets darauf achten, dass sie stets die neueste Version der Software nutzen. Denn WordPress ist – wenngleich Open Source – das Windows der Blog-Systeme. Es ist der Einstieg in die Welt des CMS. Jeder, der nicht nur online im Versandhauskatalog blättert, war garantiert schon einmal auf einer Seite, auf der WordPress läuft. Jeder Webmaster kan jedoch dafür verantwortlich gemacht werden, wenn von seiner Seite aus beispielsweise Schadsoftware verteilt wird.

Ich habe mein WordPress-Upgrade für dieses Wochenende geplant. Die aktuelle WordPress-Version 2.8.4 bietet scheinbar eine Updatefunktion im Backend. Bei den früheren Versionen muss die alte Installation überschrieben werden. WordPress selbst bietet dafür eine detaillierte Upgradeanleitung. Erfahrene Blogger kennen Abkürzungen. Ich habe mich an der Abkürzung orientiert.

Ergebnis: Nach dem Upgrade war das gesamte Artwork verschwunden. Außerdem konnte ich mich nicht anmelden. Gut, dass ich die alte Installation vorher gesichert hatte. Per FTP überschrieb ich die Dateien wieder mit meiner alten Installation. Nun war das Artwork wieder da. Der Login funktionierte immer noch nicht, und  außerdem konnte mein Blog nun nicht mehr auf die Datenbank zugreifen.

An diesem Punkt beschloss ich, zu Joomla! zu wechseln, das mein Provider zur Installation anbietet. Als ich nach erfolgter Installation von Joomla! meinen ersten Beitrag in dem neuen System speichern wollte, verschwand das Joomla!-Back-End. Seitdem habe ich wieder vollen Zugriff auf meine alte WordPress-Installation.

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