Apple mit Klischees gegen Windows 7

Windows 7 ist in aller Munde, in allen Zeitschriften, auf allen Kanälen. Damit endet gleichzeitig die Schonzeit für Apple. Im Schatten von Microsofts Vista-Desaster ist das Unternehmen von Steve Jobs in den USA zweistelligen Marktanteilen engegengewachsen. Nun haben sich die Dinge geändert: Seit Windows 95 hat die Welt kein Betriebssystem so herbeigezittert wie jetzt Windows 7.

Da kann man schon mal Nerven zeigen. So wie Brian Croll, der bei Apple die Vermarktung von MacOS X zu verantworten hat. Windows 7 sei antiquierte Technologie. Da kommen all die alten Argumente: MacOS sei sicherer. Ein Ruf, der seit März 2008 etwas gelitten hat. Damals war es einem Teilnehmer eines Hacker-Wettbewerbes gelungen, ein Mac Book Air innerhalb von zwei Minuten zu knacken und zu übernehmen. Der Konkurrent mit Windows Vista hielt noch bis zum nächsten Tag durch.

Weiter verhöhnt Croll die schlechte Softwareausstattung. Da fehlten Mail-Client oder Fotoverwaltungstools. Jetzt fehlt auch noch der Browser. Zumindest in Europa wird man ihn über ein Auswahltool installieren müssen. Die EU-Wettbewerbshüter machen es möglich. Und wenn Apple irgendwann einmal nennenswerte Marktanteile erringt, dann werden wohl auch die schnieken Mac Books mit leerem Betriebssystem ausgeliefert werden. Freut euch eurer Nische.

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