Das Contao-Projekt 1: CMS mit Installations-Check

Contao CMS: LogoMit dem CMS (Content Management System) Contao habe ich im Dienst der Wochenzeitung „Die Kirche“ bereits gearbeitet. Die Website der Kirchenzeitung läuft mit Contao (www.die-kirche.de/).

Die Stärken des Sytems nach meinen Erfahrungen liegen in

  • einer sehr gut steuerbaren Rechteverwaltung
  • einem logisch aufgebauten Backend, das leicht erlernbare Arbeitsabläufe unterstützt.

Als Schwäche von Contao ist mir nur eines aufgefallen: Wenn es um Blogs geht, kann Contao WordPress nicht das Wasser reichen. Für diese Webseite kommt daher ein Wechsel auf Contao nicht in Frage. Contao bietet sich jedoch als Lösung für eine andere von mir technisch verwaltete Internetpräsenz an. In den kommenden Woche werde ich prüfen, ob sich Contao als Nachfolger für das Einfach-CMS Gpeasy , mit dem ich die Seite der Auferstehungskirchengemeinde zu Brandenburg an der Havel verwalte.  

Contao-Check vor der Installation

Mit dem Contao-Check verfügt das als Typolight entstandene CMS über ein Tool, das sich andere Projekte zum Vorbild nehmen sollten. Damit können Website-Betreiber prüfen, ob ihr Hostingpaket die Voraussetzungen für Contao erfüllt. Wir laden uns also zunächst bei contao.org den Contao-Check herunter. Das ZIP-Archiv entpacken und den Ordner „Check“ in den Webspace hochladen. Mit dem Browser rufen wir den Ordner einfach auf. Danach erscheint dann eine Übersicht wie die Folgende:

Screenshot: Contao-CheckWir sehen: Grundsätzlich lässt der Webspace eine Installation von Contao zu. Allerdings mit Einschränkungen. Das hatte ich befürchtet, weil ich WordPress auf dem Webspace schon probiert und festgestellt hatte, dass mit dem Webhosting-Paket wichtige Funktionen im Backend (dem Verwaltungsbereich) nicht zur Verfügung stehen.

Die Meldungen von Contao-Check im Einzelnen:
  1. Contao lässt sich installieren.
  2. Ich brauche keinen Safe Mode Hack. Ich weiß nicht, ob ich wissen will, was das ist. Ich bin froh, dass ich keinen Safe Mode Hack brauche.
  3. Ich kann das Live-Update nicht nutzen. Mit dem Live Update können Anwender komfortabel zu einer neuen Contao-Version wechseln – ein Datenbank-Backup inbegriffen. Das Live Update gibt es nicht gratis. Für den Anfang soll uns das nicht stören.
  4. Ich kann das Extension Repository benutzen. Contao kommt bereits in Grundversion mit vielen Funktionen. Trotzdem: Gut, zu wissen.
  5. Ich kann den Composer package manager nicht verwenden. Wenn ich richtig informiert bin, soll er langfristig das Extension Repository ersetzen. Wir werden also zunächst einmal ohne den Composer package manager auskommen.

Ein tolles Detail des Contao-Check: Er erlaubt gleich im Anschluss die Installation. Dieses Angebot werde ich dann wohl annehmen. Doch das ist eine andere Geschichte.

Soweit zunächst zum Contao-Check. Ich freue mich auf Ergänzungen, Richtigstellungen und Kommentare.

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