Tarifabschluss im öffentlichen Dienst: Eine Nullnummer von 7,5 Prozent

7,5 Prozent: Um diesen Satz sollen die Gehälter im öffentlichen Dienst über die nächsten Jahre steigen. Hört sich doch gut an, oder? Der Auftritt von Ver.di-Chef Frank Bsirske konnte erste Zweifel daran wecken. Der Gewerkschafter wirkte etwas zerknirscht als er vor den Kameras den Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst als „besten Abschluss seit Jahren“ bezeichnete. Das mag stimmen, sagt allerdings mehr über die Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst in den vergangenen Jahren aus als über das Ergebnis der aktuellen Tarifrunde. Auf Twitter hatte die Gewerkschaft mit dem Hashtag #wirsindeswert für ein Plus in der Lohntüte von 6 Prozent geworben.

Nun sind es also 7,5 Prozent geworden – aber: verteilt auf 30 Monate. In diesem und dem nächsten Jahr sollen Angestellte des Bundes und der Kommunen etwas mehr als 3 Prozent mehr Lohn bekommen. „Tarifabschluss im öffentlichen Dienst: Eine Nullnummer von 7,5 Prozent“ weiterlesen

Unternehmen schuld an NPD

Unternehmen wie die Deutsche Bank, die trotz Milliardengewinnen Leute entlassen, machen die Menschen empfänglich für rechtsextremes Gedankengut. Das hat der gewerkschaftsnahe Volkswirt Gustav Adolf Horn der Berliner Zeitung verraten. Die Nazis werden jetzt überall herumgereicht und offenbar für alles verantwortlich gemacht. Ich bin der Ansicht, dass erst die anhaltende Formschwäche von Energie Cottbus die Leute ins rechte Lager getrieben hat. Als die Kicker aus der Lausitz noch erste Liga gespielt haben, war von Erfolgen der NPD im Osten noch nicht die Rede.
„Unternehmen schuld an NPD“ weiterlesen