Vom Netbook zum Notebook: Medion Akoya vs. Asus Eeepc

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Zwei Klassiker des Computerjahres 2008

Es gibt nur wenige wirklich Computer-Klassiker. Der Asus EeePC 700/701 ist zweifellos einer von ihnen. Im Alleingang schuf das Mini-Notebook eine ganz neue Gerätekategorie: das Netbook. Der Ansturm der Kunden war riesig, und so blieb es nur eine Frage der Zeit, bis andere Hersteller versuchen würden, auf dem großen Markt der kleinen Rechner mitzumischen. Dabei verbesserte sich die Ausstattung rasant. „Vom Netbook zum Notebook: Medion Akoya vs. Asus Eeepc“ weiterlesen

Get a Mac: Bean Counter

Das Warten hat ein Ende: Apple hat neue Get a Mac-Spots im Angebot. Dabei stellt Apple nicht wie bisher die Vorteile seiner schicken überteuerten Spielzeuge vergleichend in den Vordergrund. Die neuen Spots geben sich ganz und gar der Schadenfreude über das Vista-Desaster von Microsoft hin. Ein Genuss auch für all jene, die dem Glas- und Alu-Obstladen sonst kritisch gegenüber stehen. Da ich immer wieder feststelle, dass die Getamac-Filmchen längst nicht den Bekanntheitsgrad besitzen, der ihnen gebührt, will ich ausgewählte Meisterwerke hier präsentieren. Watch and enjoy:

Kein schönes neues Windows

Begeisterte Anhänger, die sich für ein Stück Plastik mit einem Prozessor darin selbst verstümmeln. Was kann sich ein Computerunternehmen mehr wünschen. Richtig geraten. Solch kultische Verehrung wird nur Apple zuteil. Wahrscheinlich wäre der große Konkurrent Microsoft im Augenblick schon mit viel weniger schmerzhaften Gunstbezeigungen zufrieden. Der Marktführer in Betriebssystemen rangiert mittlerweile am anderen Ende der Beliebtheitsskala.

Der Stein des Anstoßes heißt Windows Vista. Vista hängt dem Konzern mittlerweile wie ein Mühlstein um den Hals. Groß, fett, aufgeblasen, inkompatibel zu vorhandener Software. Seit dessen Erscheinen am 30. Januar 2007 hat Microsoft das am Markt vorbei programmierte System versucht schön zu reden. Dann die erlösende Nachricht. Windows XP könnte noch am Markt bleiben, bis das nächste Windows – Arbeitsname: „7“ – erscheint. Jetzt warnt Joe Wilcox auf Microsoft-Watch vor überzogenen Erwartungen. „Kein schönes neues Windows“ weiterlesen

Schadensbegrenzung im Hause Microsoft

„Und sie bewegt sich doch“, urteilt so mancher vorsichtig, wenn er liest: Microsoft Office unterstützt zusätzliche Dateiformate. Dabei handelt es sich meiner Ansicht nach nicht um einen Marketing-Feldzug. Microsoft muss ein freies Format in seine Bürosuite integrieren, um weitere Millionenstrafen zu vermeiden. Und an dieser Stelle zeigt sich, dass zumindest Großabnehmer den Konzern in Zugzwang bringen können: So sind Behörden und Verwaltungen in 14 Ländern schon jetzt verpflichtet, das Open Document Format (ODF) als Austauschformat zu verwenden.

Warum setzt Microsoft dann nicht das hauseigene Office Open XML (OOXML) ein? Darüber gibt es nur Vermutungen. Es könnte beispielsweise daran liegen, dass die Spezifikationen für OOXML stolze 6000 Seiten umfassen. Vergessen wir weiterhin nicht, dass OOXML noch längst nicht das Stadium der Marktreife erlangt hat. So soll OOXML erst mit der nächsten Version von OOXML kommen – das heißt, frühestens 2010.

Was es heißt, in grenzenloser Selbstüberschätzung ein halbfertiges Produkt auf den Markt zu werfen, dürfte Microsoft mit dem Vista-Betriebssystem gelernt haben. In Sachen Betriebssystemen übt sich der Konzern in Schadensbegrenzung. So lässt sich „ Wird XP Windows Vista überleben? “ schon nicht mehr als Frage formulieren. Vista ist ein Übergangsprodukt, von dem vermutlich Microsoft selbst nicht so genau wissen möchte, unter wie vielen Vistalizenzen XP betrieben wird.