10 Gründe, warum Guttenberg „Wetten, dass …?“ übernehmen muss

Wird heute Abend zum letzten Mal „Wetten, dass…?“ über den Bildschirm flimmern? Müssen wir uns wirklich ganz allmählich an ein Leben ohne Publikums-, Saal- und Außenwetten gewöhnen? Schon der Gedanke ein Albtraum. Nie mehr lustige Menschen, die Buntstifte am Geschmack erkennen oder oder den Beetzsee in zwei Minuten mit dem Plastikeimerchen ausleeren können. Nie mehr gejetlagte Film- oder Musikstars, die auf der Couch lümmeln und sich kaum erinnern können, wo sie gerade sind oder wie ihre neue Platte/ihr neuer Film heißt.

Aber wer soll das höchste Staatsamt in der deutschsprachigen Unterhaltungsindustrie übernehmen? Alle haben abgesagt. Wirklich alle? Einen hat man noch gar nicht gefragt. Dabei wäre er die Idealbesetzung. Karl-Theodor zu Guttenberg muss „Wetten, dass…?“ moderieren. Zum Wohle des Senders, zum Wohle der Show und letztlich sogar zu seinem eigenen Wohl. Dafür gibt es 10  Gründe:

  1.  Echtheit spielt im Showgeschäft keine Rolle: Brüste, Haare, Lippen, Pobacken – alles falsch. Wer fragt da nach ein paar Fußnoten?
  2. Auch Selbstüberschätzung fällt im Showgeschäft kaum auf. Im Rampenlicht wirft schließlich auch der Kürzeste einen langen Schatten.
  3. Guttenberg könnte dem etwas eingerosteten Flaggschiff des ZDF neues Leben einhauchen: Warum nicht mal „Wetten,dass…?“ live aus Kundus? Mit Außenwette von der Fregatte Husum vor dem Horn von Afrika?
  4. Ein Moderator muss improvisieren können. Karl-Theodor zu Guttenberg hat mal einem spontanen Einfall folgend die Wehrpflicht abgeschafft und das seinen Parteifreunden als umfassende Bundeswehrreform verkauft. So ein Improvisationstalent könnte sogar über ernste Zwischenfälle hinweg moderieren. Vom bekifften Filmsternchen bis zum herabfallenden Studioscheinwerfer – alles kein Problem.
  5. Guttenberg bräuchte keinen Johannes B. Kerner mehr, der ihn in Szene setzt.
  6. Kamerataugliche Prinzgemahlin.  Die Guttenberg-Gattin Stephanie könnte dem klammen ZDF die Gage für Ko-Moderatorin Michelle Hunziker sparen.
  7. Guttenberg wäre wie Gottschalk für das ZDF eine Zukunftsinvestition. Gottschalk übernahm die Show mit 37, Guttenberg wird gerade 40. Aber Vorsicht: Er könnte schon mit 41 Anspruch auf das Intendantenamt erheben. Außer ihm gibt’s ja nur Mittelmaß.
  8. Guttenberg würde nie eine Publikumswette verlieren.
  9. Guttenberg würde aber auch nie eine Publikumswette annehmen, bei der er nicht schummeln kann.
  10. Der wichtigste Grund: Wenn Karl-Theodor zu Guttenberg „Wetten, dass…?“ nicht moderieren will – Lothar Matthäus würde es tun.

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