Eeebuntu 4.0 beta1 auf dem Eee-PC

eb4Eeebuntu steht jetzt in einer ersten Beta der Version 4.0 zum Download. Die Schar der Linuxe, die den Asus Eee-PC 701 4G ohne Wenn und Aber unterstützen, schrumpft.  Mit Trauer habe ich zur Kenntnis genommen, dass #!Crunchbang Linux sein geniales Cruncheee eingestellt hat. Umso erfreulicher ist, dass die Entwickler von Eeebuntu ihr Linux sogar auf eine neue Basis setzen. Eeebuntu 4.0 setzt auf Debian unstable. Ein Blick auf Twitter zeigt, welche Strapazen das Projekt hinter sich gebracht hat.

Ich habe Eeebuntu 4.0 mittels Unetbootin auf einen USB-Stick kopiert und einen Testlauf auf meinem Eee-PC 701 4G unternommen. Ganz frei von Bugs ist das System nicht. So fährt die Live-Version nicht sauber herunter. Außerdem flackert der Bildschirm am Anfang ein wenig. Wenn das System allerdings hochgefahren ist und sich vollständig stabilisiert hat, dann braucht der User sich auf keine weiteren Überraschungen einzustellen. WLAN, Funktionstasten, Webcam: Alles funktioniert out of the box. Die Debian-anstable-Basis macht diese Distribution interessanter denn je. Wenn Eeebuntu 4.0 stable sein wird, muss man es nur einmal installieren. Da Debian unstable ständig weiter entwickelt wird, wird sich auch Eeebuntu laufend aktualisieren lassen.

Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler auch von 4.0 eine „Base“-Variante anbieten, die nur die notwendigsten Anwendungen enthält. Die Beta ist vollgepackt – unter anderem mit Open Office. Auf die Gefahr micht zu wiederholen: Was soll dieses Paket auf einem Netbook mit 4 GB Festspeicher? Und – wer weiß – vielleicht bietet Eeebuntu ja am Ende auch eine Version mit dem schlanken LXDE-Desktop statt Gnome an. Doch für den Anfang läuft Gnome tadellos.

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