Ubuntu 10.04 und Linux Mint 9: Erst testen, dann upgraden

Ubuntu 10.04 „Lucid Lynx“ ist da. Wer nun schnell auf die neue Version upgraden will, könnte am Schluss mit dunklem Bildschirm dastehen. Ubuntu hat Probleme mit i845/i855-Grafikkarten von Intel, warnt auch Ikhaya, das Blog von Ubuntuusers.de. Eine dieser Grafikkarten verrichtet beispielsweise ihren Dienst in meinem IBM Thinkpad R50e. Wer sich nicht sicher ist, ob er eine der betroffenen Grafikkarten besitzt, sollte vor dem Upgrade Ubuntu 10.04 einen Testlauf mit der Live-CD gönnen. Fährt die bis zum grafischen Anmeldefenster hoch, dann sollten auch nach einem Upgrade auf Ubuntu 10.04 keine Probleme entstehen.

Der Testlauf ist dringend empfohlen. Wer eine der betroffenen Grafikkarten betreibt und nach einem Upgrade mit schwarzem Bildschirm dasteht, kann das System retten. Glasens Blog beschreibt einen Lösungsweg. Der dürfte aber den unerfahrenen Ubuntu-Nutzer überfordern. In Glasens Blog finden betroffene Ubuntianer auch eine angepasste ISO-Datei zum Brennen auf Datei oder USB-Stick. Wenn auch dieses angepasste Ubuntu 10.04 beim Start hängenbleibt – wie auf meinem Thinkpad beispielsweise -, dann bleibt nur das Warten und Hoffen, dass das Problem mit den Intel-Grafikchips demnächst behoben ist.

Dasselbe Problem betrifft im Übrigen auch das ebenfalls beliebte Linux Mint. Die jetzt veröffentlichte Version 9 „Isadora“ ärgert manchen Thinkpad-Besitzer ebenfalls mit schwarzem Bildschirm. Linux Mint basiert auf Ubuntu.

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