Bayern am Abgrund: Obama, Bürgerkrieg und Scheißerei

Alle schreiben über Obamas Wahlsieg. Aber keiner sieht die echten Schuldigen: Als die CSU die absolute Mehrheit in Bayern verlor, ging ein Beben durchs konservative Raum-Zeit-Kontinuum. Eine Erschütterung, die dem Bayern buchstäblich körperliche Beschwerden bereitet, wie wir noch sehen werden.

Erschütterungen von solcher Gewalt, dass ein demokratischer Afroamerikaner US-Präsident werden konnte. Dass im Freistaate selbst etwas faul ist, seit die CSU Koalitionen (knirsch!) aushandeln muss, das ist klar. Schon finden es die Bayern zum Kotzen. Und zwar so zum Kotzen, dass es ihnen aus allen Körperöffnungen kommt, wie die Passauer Neue Presse zu berichten weiß. Denn in Bayern grassiert das Noro-Virus. Besonders auf Flusskreuzfahrten sitzt man mittlerweile öfter auf dem Scheißhaus als im Liegestuhl.

Was ist nur aus Bayern geworden? Da muss der neue Ministerpräsident und Parteichef Horst Seehofer zwischen Ober- und Niederbayern, Ober-, Mittel und Unterfranken vermitteln. Und Seehofer? Kann er der Obama der Bayern werden? Einer, der das Volk hinter sich vereint? Der auch die Verzagtesten vom stillen Örtchen reißt, den aufkeimenden Bürgerkrieg beilegt und das Virus ausmerzt? In Seehofers Alter sollte man Bundes- aber keinesfalls Ministerpräsident werden.

Eine Antwort auf „Bayern am Abgrund: Obama, Bürgerkrieg und Scheißerei“

  1. Seehofer hat ja nur weitaus jüngere Leute in sein Kabinet berufen. Er ist jetzt der Älteste. Ich glaube, im ging es darum, dass die wenigstens Achtung vor dem Alter haben. 😉

    Dieser Mann (Seehofer) ist auch eines der Phänomene – nie was Richtiges geleistet, aber Karriere machen. Auf den Bundesministerposten, die er bisher innehatte, hat er ja nichts zustande gebracht.

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