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Tonarm-Tuning: Rega RB-300 neu verkabeln

Auf dem unverwüstlichen Thorens-Laufwerk TD-166 wächst der günstige Tonarm Rega RB-300 über sich hinaus. Aber in dem Tonarm steckt noch viel mehr. Wer die Innenverkablung des Armes gegen ein gutes – durchgehendes – Kupferkabel tauscht, erlebt sein blaues Wunder. Ich habe ein hochreines Kupferkabel mit fertig angelöteten, vergoldeten Kabelschuhen für 30 Euro bei eBay gekauft.

Rega RB300 demontiert
Rega RB300 demontiert

Wer sein Kabel mit angelöteten Anschlüssen kauft, muss es von vorn nach hinten durch den Arm ziehen, erspart sich aber das Anlöten der ohnehin sehr fragwürdigen Kupferwinkel, die Rega an dem Arm verwendet. Stürzen wir uns in die Bastelei. Wichtig: Der Eingriff geschieht auf eigene Gefahr. für den Erfolg kann ich so wenig garantieren wie Rega.

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HiFi-Klassiker: LS3/5a

Er ist wieder da, der Loudspeaker 3/5a. Und Ken Kessler, einer der angesehensten HiFi-Journalisten Großbritanniens, überschlägt sich mit Lob. Alles ist noch so wie früher. Der unerreicht farbige Mittelton, die räumliche Präzision und der etwas zu vorlaute obere Bass. Das Gehäuse ist noch aus Birke-Multiplex. Nur Lautprecherchassis und Weiche sind nicht mehr wie damals. Aber die Bauteile von damals stellt eben heute niemand mehr her. Sogar die BBC soll dem neuen LS3/5a ihren Segen gegeben haben.

Damals, das war zu Beginn der 1970er Jahre. Was genau zur Erfindung des Lautsprecher 3/5a in der Forschungsabteilung des staatlichen britischen Rundfunksenders geführt hat, ist nicht ganz klar. Fest steht: Der LS3/5a ermöglichte vollkommen ermüdungsfreies Hören auch über Stunden. Außerdem strahlte er extrem gerichtet ab. Er klang in fast allen Umgebungen immer gleich. Ideal für einen Referenzmonitor.

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Neue Serie: HiFi-Klassiker

HiFi? dafür gibt es in Deutschland eine Norm, die DIN 45500. Wer in den 1970er Jahren einen Radio- und Fernsehhändler – andere gab es nicht – mit Aussagen konfrontiert hätte wie: Das klingt mir nicht musikalisch genug! Oder: Die Stimmwiedergabe gefällt mir nicht! Oder: Ich finde das zu unbeteiligt. Ich wünsche mir eine Anlage, die mich mehr involviert! Wer den armen Fachberater derart überfahren hätte, wäre wahrscheinlich des Ladenlokals verwiesen worden. Weiterlesen

Phaenomene des Alltags: Der Manager

Die Welt der Phänomene unseres Alltags bevölkert der Manager noch nicht so lange: Mit dem Börsengang der Telekom trat er ins Licht der Öffentlichkeit – gemeinsam mit dem Papier, mit dem seine Existenz fluchhaft und unentrinnbar verknüpft ist: der Aktie. Beides hatte vorher den muffigen Beigeschmack von Nadelstreifen, Zigarren, steifen Gehröcken und Gamaschen über den Schuhen. Im Augenblick, da plötzlich selbst Studenten und alte Leute an der Börse zu spekulieren begannen, entschwand der „Kapitalist“ als Person und (national-)sozialistischer Kampfbegriff aus der Gesschichte.

Mit federndem Gang und gewinnenden Lächeln eroberte der Manager stattdessen die Bühnen der Nachrichtensender, deren Kulissen damals noch nach frischer Farbe rochen. Weiterlesen

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