OOXML hat verloren

Das Rennen um den Standard hat das offene Dokumentenformat ODF gewonnen. Der das festgestellt hat, ist kein romantischer Träumer aus der Open-Source-Bewegung, sondern der US-Technikchef von Microsoft, Stuart McKee. In den kommenden Versionen von Microsoft Office soll der Standard implementiert werden. Das sagte McKee auf dem Red Hat Summit, dem größten jährlichen Treffen des größten Linux-Distributors.

Die Linux-Gemeinde befürchtet nun, dass Microsoft plant, ODF mit einer liebevollen Umarmung zu erdrücken. Derweil gerät das MS-eigene Format OOXML (Office Open XML) immer mehr ins Kreuzfeuer. Die Beschwerden von Südafrika, Brasilien und Indien gewinnen immer mehr Unterstützer. „OOXML hat verloren“ weiterlesen

Ubuntu 8.04 Hardy Heron auf IBM Think Pad R51e

Ich hatte mir geschworen, dem Gibbon (7.10) so lange wie möglich die Treue zu halten. Die Langeweile auf dem Krankenlager mag dazu beigetragen haben, dass ich nun doch den Sprung auf die neue Version 8.04 getan habe. Ein Update über das Netz kam für mich nicht in Frage. Damit bin ich schon bei früheren Versionen gescheitert. Also: CD downloaden und installieren. Der grafische Installer funktioniert mittlerweile tadellos. Eine kleine Irritation: Hardy gibt nur noch die Wahl, eine Partition zu formatieren oder nicht. Frühere Versionen haben noch darauf hingewiesen, dass alle Daten erhalten bleiben, wenn man sich gegen das Formatieren entschieden hatte. Ein Detail, das man gleich vergisst, wenn das System – in neuer Rekordzeit – hochfährt. Alle Benutzereinstellungen sind noch da. Ich brauche immer noch einen zusätzlichen Benutzer bzw. eine zusätzliche Benutzerin. Meine Frau liebt es nicht, wenn ich Linux-Experimente mache. Und so schlich sich bei mir eine gewisse Nervosität ein als sich der Benutzeraccount im grafischen Menü nicht einstellen ließ. Das System informierte mich völlig zurecht, dass da bereits ein Ordner im Home-Verzeichnis sei. Eine kurze Recherche und eine Frage in Ubuntuusers brachte mich auf den Kommandozeilenbefehl „adduser“:

$ sudo adduser NEUERNAME

Danach noch das Passwort eingeben:

$ sudo passwd NEUERNAME

Danach muss geht es wieder in das Menü zur Benutzerverwaltung: Dort muss man der neuen Benutzerin Rechte zuweisen (wann dürfen wir Männer das schon unwiedersprochen?) und den ganzen namen eintragen. Fertig!
Mehr kann ich derzeit über das neue Ubuntu nicht sagen. Vielleicht noch soviel: Der Wechsel fällt kaum auf.