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Rettet die Schlapphüte

Um den Bundesnachrichtendienst steht es offenbar schlimmer als uns allen klar war.  Bei der Grundsteinlegung des neuen Geheimdienstjauptquartiers in Berlin fielen die Mikrophone aus. Man hätte ja auch Kanzleramtsminister Thomas de Maiziere ein Babyfon zustecken können. Doch was zum Belauschen taugt, hilft nicht unbedingt beim Verstärken. Zeit, zu handeln. Der BND braucht Hilfe.

Ich hätte gern eine Top-Ten-Listezusammengestellt, aber da hat meine Fantasie nicht mitgespielt. Meine Ideen:

1. Privatisieren! Microsoft braucht keine Trojaner, um 90 Prozent der Computer auf diesem Planeten auszuspähen, das machen die sowieso.

2. Sollen die doch den BND bezahlen, die ihn brauchen! Allein es steht in Frage, ob die Gehälter von Brigitte Zypries, Wolfgang Schäuble, Frank-Walter Steinmeier dazu ausreichen.

3. Sollen sich doch die beteiligen, die den BND nutzen! Dann müssen die US-Steuerzahler in die Tasche greifen.

BND-Agenten in Gefahr

computerbild.jpgVermutlich aus Kostengründen belauscht der Bundesnachrichtendienst (BND) verdächtige Personen wie Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Man fragt sich, warum die Schlapphüte Millionen teure Trojaner brauchen, wenn es ein Babyfon aus dem Media Markt auch tut. Aber schließlich ist Wiedeking ja auch kein islamistischer Terrorverdächtiger. Wenn die BND-Agenten jedoch die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Computerbild in die Finger bekommen, werden sie ihre Handschuhe sofort zur Dekontamination bringen. Drei von acht getesteten Babyfonen waren verseucht. Genau lesen, liebe Dunkelmänner, und vorsorglich einen Termin beim Hautarzt machen. Ach ja: Bis dahin solltet ihr nicht in der Nase bohren oder die Finger ablecken.

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