Blut für Blumenbeete in Afghanistan

Über den Särgen von toten Bundeswehrsoldaten strickt die Bundeskanzlerin vorsorglich an einer Dolchstoßlegende. Die deutschen Soldaten könnten in Afghanistan nur dann erfolgreich sein, wenn die Heimatfront hinter ihnen stehe, sagte Angela Merkel (CDU) bei der feierlichen Beisetzung gefallener Bundeswehrsoldaten am Wochenende. Ein Mühlsteinchen, das die Kanzlerin nach dem – absehbaren – Desaster am Hindukusch den Befürwortern eines raschen Abzugs um den Hals zu hängen gedenkt. Und ein Desaster steht dieser Bundesregierung ins Haus – oder der nächsten.  „Blut für Blumenbeete in Afghanistan“ weiterlesen

Bundeswehr belohnt engagierte Neonazis

Die Bundeswehr darf Funktionäre der rechtsextremen NPD aus dem Wehrdienst entlassen. Begründung: Sie gefährdeten die innere Ordnung im olivgrünen Heimatschutz. Ins Zeugnis kommt das freilich nicht. Für wehrdienstunwillige Deutsche ist die NPD-Klausel ein willkommener Ersatz für die mit der Wiedervereinigung weggefallene Berlin-Befreiung: Einfach dem braunen Mob beitreten und sich schnell in irgendein Parteiamt wählen lassen. Eine idiotensichere Sache, die auch noch handfeste zeitliche Vorteile beim Start ins Berufsleben bringt.