31. März: Brandenburg demonstriert gegen Nazis

Mit einem „Tag der Demokratie“ wollen Institutionen und Vereine in Brandenburg an der Havel am Samstag, 31. März, ein Zeichen gegen Neonazis setzen. Anlass für die Demonstration ist ein geplanter Aufmarsch der rechtsextremen NPD. Die NPD will mit ihren Anhängern unter dem Motto „Wir arbeiten – Brüssel kassiert! Raus aus dem Euro!“ ebenfalls am 31. März um 12 Uhr vom Bahnhof aus durch die Stadt ziehen.

Zeitgleich beginnt auf dem Neustädtischen Markt eine demokratische Kundgebung, bei der Bürgermeister Steffen Scheller (CDU), die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Dr. Liselotte Martius (SPD), und der Superintendent der Evangelischen Kirche, Heinz-Joachim Lohmann, sprechen werden. Ab 13 Uhr starten zwei Fahrrad-Demos um die Innenstadt herum. Außerdem sind Mahnwachen vor dem jüdischen Friedhof, dem Euthanasie-Denkmal und an dem Gedenkstein für den von einem Rechtsextremen erschlagenen Sven Beuter geplant.

In einem Aufruf heißt es: „Das Auftreten von Nazis wirft ein Licht auf Brandenburg an der Havel, das mit der Realität und dem Leben in unserer Stadt nicht übereinstimmt. Wir werden nicht zulassen, dass Rechtsextreme ihre rechtsradikalen, fremdenfeindlichen und menschenverachtenden Parolen in Brandenburg an der Havel verbreiten!“ Eingeladen hat unter anderen das Aktionsbündnis Brandenburg.

Unterstützt wird der Tag der Demokratie unter anderen von der Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann (CDU), allen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, den christlichen Kirchengemeinden, der jüdische Gemeinde, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, dem Stadtsportbund und der Fachhochschule.

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