Schweinegrippe-Tagebuch: Die Seuche naht

Nein, ich habe nicht die Schweinegrippe. Aber die Angst rückt mit der Seuche näher. Heute habe ich auf Bild.de gelesen, dass es einen Journalisten von denen erwischt hat. Gut, er war nach zwei Tagen Kopfschmerzen und Fieber wieder auf den Beinen. Schwein gehabt. 

Trotzdem packt mich das Grauen: Ich gehe mehrmals die Woche in der Kantine vom Axel-Springer-Haus essen. Und sah nicht der Mann, der neulich an meinem Tisch saß, ein bisschen wie der erkrankte Kollege aus? Und nicht jeder hat soviel Glück. Hat die Killer-Grippe nicht bis jetzt schon acht Menschen in Deutschland dahin gerafft?

Ja, das stimmt: Acht Menschenleben fordert auch so mancher neblige Tag auf der A7 in der Ostheimer Senke. Aber deswegen fahre ich ja schon Zug. Und nun das: Die Schweinegrippe rückt vor bis zum Axel-Springer-Hochhaus, Cesar’s Palace im Würgegriff der Seuche. Man fühlt es beinahe in unserer Firma: Das Virus setzt zum Sprung über die Straße an.

1000 Berliner soll die Schweinegrippe schon infiziert haben. Und, liebe Hessen, in der Hauptstadt sind Berliner keine Krapfen! Die Dunkelziffer liegt weit höher. Das glaube ich gern. Schließlich verläuft die heimtückische Seuche meistens so harmlos, dass man sie kaum merken soll. Die Stadt sucht verzweifelt Impfärzte, berichtet die Berliner Morgenpost. Aber soll ich mich auch impfen lassen? Ich bin noch unsicher…

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