Armin Laschet: Der zaghafte Wahlkämpfer

Armin Lascht (Quelle: CDU)

Armin Laschet ist in seiner Partei ganz oben angekommen. Jetzt will er auch den letzten Schritt tun: den ins Kanzleramt. Orientierung gibt ihm einmal mehr die Kanzlerin. aber hat er deren Erfolg verstanden? Lässt sich der Weg der Angela Merkel ins höchste Regierungsamt als Rezept anwenden?

Als Armin Laschet 2012 CDU-Vorsitzender in Nordrhein-Westfalen wurde, verlieh er quasi nebenbei Kanzlerin Angela Merkel die Hausmacht, die ihr stets gefehlt hatte. Der Chef des größten Landesverbandes der CDU erwies sich fortan als verlässlicher Unterstützer der Regierungslinie. An der Seite der Kanzlerin stand er die Flüchtlingsdebatten der Jahre 2015 bis 2017 durch. Gemeinsam mit ihr rezitierte er das Mantra der Gemächlichkeit in der Klimadebatte als 2018 die Schulstreiks von Fridays for Future die politischen Diskussionen anheizten. Das gilt im politischen Tagesgeschäft als sichere Bank. Denn Merkel folgte stets sicher den Mehrheiten. Warum sollte sich ein Wahlkämpfer dann nicht an ihr orientieren?

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Das Europa der Memmen | Carta

eu_flaggeDas Europa der Memmen gibt im anstehenden Europawahlkampf den Ton an. Das fürchtet Frank Stauss und hält diesem Europa einen Spiegel seiner Erfolgsgeschichten vor. Erfolgsgeschichten, die ohne Europa gar nicht möglich gewesen wären. Wenn heute 75 Prozent der Deutschen sagen, es ginge ihnen gut, dann muss Europa doch irgendetwas richtig gemacht haben. Bitte unbedingt lesen und weiterempfehlen.

SPD: iWahlkampf im rechtsfreien Raum

Die SPD wahlkämpft auf dem Kult-Handy Apple iPhone. Unvorsichtige iPhone-Nutzer werden demnächst ein Programm namens iSPD auf ihrem iPhone finden, wenn sie allzu unvorsichtig im AppStore herum klicken. Das streut die Partei in einer Pressemitteilung unters Volk. Ob das ein gutes Signal ist, wenn die demente Arbeiterpartei sich auf dem Statussymbol für Yuppies und Zertifikate-Gewinner vermarktet? Dafür soll iSPD wenigstens kostenlos über den AppStore vertrieben werden. Übrigens, liebe Genossen: „App“ steht für „Application“ und heißt soviel wie „Anwendung“. Kleine kostenlose Nachhilfestunde von hier, aus dem gefährlichen rechtsfreien Raum. „SPD: iWahlkampf im rechtsfreien Raum“ weiterlesen

Ganz Hesse lacht – nicht nur zur Fassenacht

Hessens SPD hat die Weichen in Richtung Neuwahl gestellt. Thorsten Schäfer-Gümbel soll Roland Koch und die CDU jetzt das Fürchten lehren. Drei Eigenschaften qualifizieren Thorsten Schäfer-Gümbel zum Spitzenkandidaten: 1. Andrea Ypsilanti braucht ihn nicht zu fürchten, 2. Ypsilantis Gegner in der Hessen-SPD brauchen ihn nicht zu fürchten, 3. Steinmeier braucht ihn nicht zu fürchten.

Er hat aber auch einen Nachteil: Roland Koch braucht ihn nicht zu fürchten. Noch nie ist jemand mit einem Doppelnamen in der deutschen Politik etwas Ranghöheres geworden als Famlien-, Justiz- oder Gesundheitsministerin. Mit Thorsten Schäfer-Gümbel kehrt die Hessen-SPD endlich auf die Verliererstraße zurück, auf der sie sich ohnehin viel besser auskennt. In Berlin kursiert ein netter Witz:

Treffen sich ein Bundestagsabgeordneter aus Hessen und einer aus Berlin.

Der Berliner: „Hast du schon gehört? Bei uns nennt man die Hinterbänkler jetzt Hessenbänkler.“

Der Hesse antwortet: „Ach ja? Bei uns nennt man sie Spitzenkandidaten.“

Worte ohne Balken und Bildung

„Zwei Hälften sind immer gleich groß, aber das wird die größere Hälfte von euch nie kapieren“, weiß der Volkmund. Klar soweit? Wenn nicht eine Hälfte von etwas exakt genauso groß wäre wie die andere, dann fehlte die Grundlage, um überhaupt von einer Hälfte zu sprechen. Der zweite Teil dieser bei Mathematiklehrern außerordentlich beliebten Weisheit verleiht dem Wissen um die Endlichkeit didaktischer Möglichkeiten Ausdruck. „Worte ohne Balken und Bildung“ weiterlesen