OOXML: Probleme nicht lösen, sondern auslagern

In der Tabellenkalkulation erscheint 1900 fälschlicherweise als Schaltjahr, Daten vor 1900 lassen sich gar nicht erst eingeben, Samstag und Sonntag lassen sich nicht als Werktage markieren, was sie aber beispielsweise in Iran oder Dubai sind und die Rückwärtskompatibilität mit älteren Office-Programmen steht in den Sternen. Heise.de lässt heute noch einmal einige besonders eindrucksvolle Probleme bei Microsofts OOXML-Spezifikation Revue passieren – aus gegebenem Anlass.

Die European Computer Manufacturers Association (ECMA) hat offiziell vorgeschlagen, die größten Problemgebiete aus der Spezifikation Office Open XML (OOXML) herauszutrennen und in einen gesonderten, unverbindlichen Anhang einzubauen. Sehr schön. Im Haus regnet es zwar vom Dach bis zum Keller durch, aber dennoch kann man ja die Hütte abnehmen. Schließlich will man dem verkorksten Standard, den außer Microsoft keiner braucht, bei der Anerkennung als ISO-Standard die Steigbügel halten.

Wer sich nicht damit abfinden will, dass Millionen für einen Office-Standard verpulvert werden, bei dem die Daten nicht stimmen und der für Historiker oder Menschen außerhalb des christlichen Kulturkreises nichts taugt, der kann eine Petition auf NO OOXML unterschreiben.

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