Umweltzerstörung: Heute die Welt, morgen das Universum

Überall haben wir jetzt Energiesparbirnen in die Fassungen gedreht, Das Auto bleibt für den Weg zur Dönerbude stehen und die Menschheit sitzt frierend daheim. Aber das ganze Leiden fürs Klima könnte umsonst sein. Plötzlich steht nicht mehr die Welt, sondern das ganze Universum auf dem Spiel. Es ist instabiler als bisher gedacht und könnte sich innerhalb einer Sekunde in buchstäblich Nichts auflösen. Also können wir jetzt die Heizung wieder hochdrehen und das Auto schon mal warmlaufen lassen – eine Runde Döner für die ganze Familie? Falsch. Denn erstens sind sich die Astronomen noch nicht ganz sicher, dass das Universum schon vor Weihnachten untergeht. Zweitens sind sie selber schuld, die Astronomen. Regelmäßige Zuschauer von Joachim Bublath wissen, dass erst vor kurzem die so genannte Dunkle Energie entdeckt worden ist. Dummerweise haben die Physiker durch die Messung dieser Dunklen Energie einen quantenmechanischen Effekt ausgelöst, der das Weltall in Stücke reißen könnte. Das Universum hatte sich nämlich gerade eben in einen Zustand niedrigster Energie begeben, da kommen die Astronomen, messen die Dunkle Energie, und Bums! Der sogenannte Quanten-Zeno-Effekt stellt die Uhr im ganzen Weltall wieder auf Hochenergie. Ich sehe sie schon auf ihren fernen Planeten sitzen, die Astronomen anderer Intelligenzen. Ungläubig starren sie auf das Fieberthermometer des Patienten Weltall, das plötzlich zu steigen beginnt.
„Sag mal, Paul, hast du die Dunkle Energie gemessen?“
„Ich? was glaubst du bin ich? Lebensmüde? Das waren bestimmt wieder diese Erdlinge! Bekackte Amateure, denen hätte man nie auch nur ein Fernrohr in die Hand geben dürfen!“

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.