Das Europa der Memmen | Carta

eu_flaggeDas Europa der Memmen gibt im anstehenden Europawahlkampf den Ton an. Das fürchtet Frank Stauss und hält diesem Europa einen Spiegel seiner Erfolgsgeschichten vor. Erfolgsgeschichten, die ohne Europa gar nicht möglich gewesen wären. Wenn heute 75 Prozent der Deutschen sagen, es ginge ihnen gut, dann muss Europa doch irgendetwas richtig gemacht haben. Bitte unbedingt lesen und weiterempfehlen.

Buchtipp: Das Ende von Windows

software_wars.pngAls ich vor zwei Jahren an dieser Stelle über eine Götterdämmerung für Bush und Gates nachdachte, fing ich mir viel Häme ein. George W. Bush ist mittlerweile Geschichte, Bill Gates als Person eigentlich auch. Und jetzt geht es tatsächlich seinem Vermächtnis ans Leder. Keith Curtis sagt in seinem Buch „After The Software Wars“ aber nicht nur den Niedergang von Windows wie wir es kennen voraus, sondern das Ende von proprietärer Software an sich voraus.

Curtis ist nicht irgendein Träumer aus der Linux User Group in der amerikansichen Provinz. Keith Curtis war elf Jahre lang Entwickler bei Microsoft. Sein Buch stellt er kostenlos zum Download zur Verfügung. Bitte gebt das PDF nicht weiter, sondern empfehlt den Link weiter. Curtis will darüber Bescheid wissen, wie weit sich „After The Software Wars“ verbreitet. Ich werde das Buch lesen und eine Kritik folgen lassen.

20 Jahre WWW – ein Nachruf

Eigentlich hatte Tim Berners-Lee vor allem den akademischen Austausch im Sinn als er im März 1989 an der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) die Grundlagen für das Internet legte. Zur allgemeinen Nutzung wurde das Medium im April 1993 freigegeben. Zum Jubiläum dieses öffentlich genutzten Internet habe ich eine kleine Historie über 15 Jahre World Wide Web für das IT-Portal tariftip.de geschrieben. Zum 20. Geburtstag des Internet an sich könnte man fast schon einen Nachruf schreiben. Es stimmt: Kein anderes Medium hat einen so schnellen Siegeszug angetreten. Aber kein anderes Medium hat sich so viele Feinde gemacht. „20 Jahre WWW – ein Nachruf“ weiterlesen

In der Krise sind Banken auch nur Menschen

Stellen wir uns den Finanzmarkt in der Krise als einen Mann mit einer Blinddarmentzündung vor. Einen ungebildeten Mann zu einer Zeit, in der Blinddärme und Blinddarmentzündungen unbekannt waren. Um die Leibschmerzen loszuwerden, greift er auf ein bewährtes altes Hausmittel zurück: das Klistier. Er verabreicht sich Einlauf um Einlauf. Dennoch bleibt das Bauchweh. „In der Krise sind Banken auch nur Menschen“ weiterlesen