Ach wie gut, dass es Tarifverträge gibt!

Das verkünden die Gewerkschaften in diesen Tagen von Kasseler Werbetafeln herunter. Sie finden Tarifverträge gut und wichtig, weil sie den Arbeitnehmer (gut, aber märchenhaft arm, haust mit 12 Verwandten in zwei Zimmern) vor der Willkür der Bosse (böse, reich, raucht Zigarren und trinkt Cognac aus den Schädeln der geschundenen Sklaven) schützen. Das sagen lauter Gewerkschaftsfunktionäre und Betriebsräte. Logo! War das anders zu erwarten? Warum…

…bekennt sich kein Arbeitsloser zu den Segnungen des Tarifvertrags? “Ich finde Tarifverträge geil, weil ich unbehelligt an der Trinkhalle stehen kann, solange es Tarifverträge gibt.” Vergessen wir nicht: Tarifverträge sichern einer gesellschaftlichen Gruppe möglichst beamtennahe Verhältnisse und schützen diese vor einer anderen Gruppe, die dort erst hin möchte.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.