Nachwuchssorgen in osttdeutschen Amtsstuben

Wenn die Föderalismusreform greift, dann gehen in ostdeutschen Amtsstuben die Lichter aus, befürchtet das Land Brandenburg. Da sich reiche Bundesländer bessere Konditionen für ihre Staatsbediensteten leisten können, wird der junge dynamische Verwaltungsfachmann nach dem Abschluss sein Heil wohl eher im Westen suchen. Die Länder wollten mit der Herauslösung ihrer Beamten aus der Zuständigkeit des Bundes vor allem eines schaffen: Druck auf die Gehälter und Arbeitszeiten. Das betrifft arme wie reiche Länder.
Im Augenblick klingen Brandenburgs Sorgen nach Science Fiction: Länder sollten um qualifiziertes Personal konkurrieren? Der Normalbürger hofft bisher, dass Rekrutierung und Förderung von Personal in den Amtsstuben nach Qualität wenigstens im Verborgenen geschieht.Aber wenn dereinst der Pillenknick durchschlägt, und die Wartezimmer der Personalabteilungen immer leerer werden, …

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