Per SMS ins Arbeitslager

Die chinesische Regierung will nach der Internet- jetzt die SMS-Zensur einführen. Wer sich also auf dem Handy über Freiheit für Tibet auslässt, wird selbst nicht lange frei bleiben. Man darf gespannt sein, wieviele Datensätze da anfallen und ob die Behörden es schaffen, sie alle abzuarbeiten. Immerhin haben wir gerade erfahren, dass es 400 Millionen Handys im Reich der Mitte gibt. Schon in beschaulicheren Gemeinwesen, wie Deutschland oder Österreich, fallen Datensätze im Bereich mehrerer 100 Millionen Stück an. Fest steht: Der Geheimdienst wird ein Lexikon der Jugendsprache brauchen, damit er überhaupt merkt, wenn von Tibet, Taiwan oder dem Platz des himmlischen Friedens die Rede ist.

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