Keine Unschuld im Irak

Zwei im Irak eingesetzte amerikanische Soldaten sind wegen Mordes angeklagt. Die US-Regierung betont jedoch, dass die beiden als unschuldig gelten, bis ihre Schuld bewiesen ist. Ein solches rechtsstaatliches Privileg billigten die Streitkräft gerade erst 26 Irakis nicht zu. Sie wurden als “Extremisten” über den Haufen geschossen. Keine leichte Situation für die GIs: Wenn ein gekillter Araber eine Bombe unter dem Burnus trug, gibt’s einen Orden, wenn es Bananen waren, gibt’s Handschellen. Nur: Um vorher zu fragen, fehlt den Soldaten im Alltag die Zeit.

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