Teure Europäische Union

Die Europäische Union ist eine teure Angelegenheit. 19,587 Milliarden Euro kostete uns unsere Mitgliedschaft im Club der (noch) 28 im Jahr 2017. Diesen Betrag weist das Europaparlament aus. Allerdings leben wir auch in einem sehr reichen Land. Der deutsche EU-Beitrag entspricht beispielsweise dem Steuerüberschuss, den die deutschen Bundesländer in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 eingenommen haben. 20 Milliarden Euro liegen an Investitionsmitteln im Bundeshaushalt. Ungenutzt! weil dem Bund eine Investitionsstrategie fehlt.
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Warum ein bedingungsloses Grundeinkommen bezahlbar ist

Elizaveta Fouksman: BGE nicht unbezahlbar (Foto: ox.ac.uk)

Elizaveta Fouksman: BGE nicht unbezahlbar (Foto: ox.ac.uk)

Ein bedingungsloses Grundeinkommen sei nicht finanzierbar, argumentieren Gegner des BGE. Ein Rechenfehler, meint die Wissenschaftlerin Elizaveta Fouksman. Die Expertin für Internationale Entwicklung am African Studies Center der Universität Oxford erklärt auf „The Conversation“, die Kosten für ein BGE würden aufgrund einer zu einfachen Rechnung oft überschätzt. Weiterlesen →

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst: Eine Nullnummer von 7,5 Prozent

7,5 Prozent: Um diesen Satz sollen die Gehälter im öffentlichen Dienst über die nächsten Jahre steigen. Hört sich doch gut an, oder? Der Auftritt von Ver.di-Chef Frank Bsirske konnte erste Zweifel daran wecken. Der Gewerkschafter wirkte etwas zerknirscht als er vor den Kameras den Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst als „besten Abschluss seit Jahren“ bezeichnete. Das mag stimmen, sagt allerdings mehr über die Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst in den vergangenen Jahren aus als über das Ergebnis der aktuellen Tarifrunde. Auf Twitter hatte die Gewerkschaft mit dem Hashtag #wirsindeswert für ein Plus in der Lohntüte von 6 Prozent geworben.

Nun sind es also 7,5 Prozent geworden – aber: verteilt auf 30 Monate. In diesem und dem nächsten Jahr sollen Angestellte des Bundes und der Kommunen etwas mehr als 3 Prozent mehr Lohn bekommen. Weiterlesen →

Chromebook-Test: Medion Akoya S2013

Das Chromebook zählt zu den Verkaufsschlagern in US-Elektronikmärkten. Das Erfolgsrezept: Günstige Technik mit einem anspruchslosen Betriebssystem und Googles Online-Diensten im Hintergrund. Dafür begibt man sich in Abhängigkeit zu dem Internetkonzern. Ich war neugierig, wie das Chromebook tickt, und habe mir eines der letzten Medion Akoya S2013 mit einem 11,6-Zoll-Bildschirm geleistet, das günstigste Chromebook, das ich auf dem deutschen Markt finden konnte.

Erinnern Sie sich noch an den letzten Wechsel Ihres Smartphones? Vieles geht dabei einfach von der Hand. Apps, Kontakte, Termine – alles bei Google gespeichert. Aber was ist mit Fotos und Videos, die wir per Whatsapp  oder aus anderen Quellen erhalten? Der Wechsel von einem Gerät auf ein anderes erfordert immer noch viel Handarbeit. Wäre es nicht schön, wenn wir uns einfach auf dem neuen Gerät anmelden könnten, und alles so vorfänden wie wir es verlassen haben? Genau das verspricht das Chromebook. Ein solches hat mir das Christkind unter den Weihnachtsbaum gelegt. Weiterlesen →