Jetzt auch in Englisch

Die einzige echte Sprache der Welt hat einen festen Platz in meinem Leben, fast mein ganzes Leben lang. Wenn ich Informationen suche, schicke ich die Suchmaschine meines Vertrauens nicht selten von vornherein mit der englischen Übersetzung meiner Frage auf die Pirsch. Auf die meisten Fragen gibt es mehr englische als deutsche Antworten. Und – wichtiger – wir leben auf einer isolierten Informationsinsel, wenn wir uns mit Antworten auf Deutsch begnügen, liebe Landsleute. Der D-A-CH-Insel. Aber vielleicht interessiert sich ja auch jemand ausserhalb unserer kleinen Welt für die Dinge hier. Darüber will ich in einem neuen Blog schreiben: Letters From Germany läuft auf der Subdomain (Unterdomäne) en.wolffvonrechenberg.de.

Tipp: Synje Norland, Over It

MDR Kultur beschallt derzeit mein Home Office. Immer wieder lerne ich durch diesen Sender fantastische neue Musik kennen. Die Hamburger Sängerin Synje Norland zählt dazu. Auf ihrem zweiten Album “To The Other Side” findet sich das Songjuwel “Over It”. Viel Spaß.

Corona: Pro und Contra Shutdown

“Der Söder macht das richtig”, höre ich oft in meinem Umfeld. Gemeint ist Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Jetzt alles herunterfahren, damit sich niemand mehr ansteckt. Aber warum folgen nicht alle Bundesländer dem Beispiel Bayerns? Die Redaktion des Wissenschaftsmagazins Quarks erklärt in einem Beitrag, warum ein Shutdown das Problem nur verschiebt, es aber nicht löst.

Auf den Punkt gebracht, spricht für den Shutdown: Durch die sehr niedrigen Ansteckungsraten bleibt das Gesundheitssystem stabil bis ein Impfstoff zur Verfügung steht. Wenn alle Bundesländer und auch alle anderen Nationen dem Beispiel folgen würden, könnte das Virus augetrocknet werden.

Gegen den Shutdown spricht: Das öffentliche Leben kommt zum Erliegen. Ein Shutdown wäre also keine langfristige Lösung. Bis aber ein Impfstoff zur Verfügung steht, werden voraussichtlich mindestens zwölf Monate vergehen. Solange müsste man den Shutdown aufrechterhalten. Wird der Shutdown aufgehoben, bevor ein Impfstoff zur Verfügung steht, käme es lediglich mit Zeitverzug zur befürchteten unkontrollierten Ansteckungswelle.

Aus diesem Grund haben sich die Bundesregierung und die meisten Bundesländer gegen eine Ausgangssperre entschieden. Sie versuchen, zu einer Lösung zu gelangen, mit der die Ansteckungszahlen niedrig bleiben, die aber ein Mindestmaß an sozialem Leben ermöglicht, in dem wir uns dauerhaft einrichten können. Denn die Bekämpfung von Corona ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

Corona: Vollbremsung in Deutschland?

Knapp 20.000 Infizierte, mehr als 50 Tote: Das ist Deutschlands Corona-Bilanz nach Angaben der Johns Hopkins Universität, deren Corona-Statistik derzeit als Goldstandard gilt. Virologen raten zu sozialer Distanz, und die Politik hat reagiert. Geschäfte und Büros bleiben geschlossen, wer kann, arbeitet von Zuhause. Das riet auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer ihrer seltenen TV-Ansprachen an die Deutschen. Doch viel zu viele Bundesbürger ignorieren die Ratschläge der Mediziner und die Appelle aus der Politik. Deshalb wird wohl auch Deutschland in absehbarer Zeit auf die Bremse treten, wie zuvor Italien, Spanien und Frankreich. Einige Bundesländer, darunter Bayern, reagieren bereits mit Ausgangssperren.


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Bode Museum, Berlin

Einige Schnappschüsse von meinem Besuch im Bode Museum in Berlin am 9. Februar 2020. Fotografiert mit Olympus E-420, bearbeitet mit Darktable.