Nationalsymbole gesucht (III)

Vorschlag: Kai Pflaume (von Sonja). Der erste ernsthafte Kandidat. Der Mann mit dem Namen eines Bootsanlegers und einer Steinfrucht…

…kommt aus dem Osten und ist der Traum der Mütter aller schönen Töchter zwischen Greifswald und Konstanz. Sauber, adrett, mit einfühlsamem Blick in den Samtäuglein. Wer kann sich so einen schon rülpsend im schmuddeligen Feinripp mit einer Molle Bier vorstellen. Nein, liebe Schwiegermütter in spe, bei Pflaume erübrigt sich die Sorge, denn schließlich verdient der Mann soviel Schotter, dass der sich viel feinere Drogen leisten kann. Aber wahrscheinlich ist Kai so clean wie ein schwäbischer Hausflur und wahrscheinlich kann der Softie sogar Windeln wechseln, ohne versehentlich das Baby in den Treteimer zu entsorgen. Bestimmt geht Kai Pflaume gern mit zum Schwangerschaftsvorbereitungskurs. So einer hilft der Dame nach Tisch in den Mantel und drängelt nie beim Ikea-Besuch (“Lass dir ruhig Zeit Liebling, Fußball-Weltmeisterschaft ist ja schon in vier Jahren wieder. Ich find das jetzt echt viel wichtiger, dass du ganz sicher bist, dass die Kerzen farblich zum Sofa Rödby passen”). Also eine ideale Integrationsfigur für alle Deutschen, denn eins ist sicher: Kai Pflaume fängt keinen Krieg an, es sei denn da geht es um ganz ernste humanidingsda Gründe, wo man einfach nicht zuschauen darf. Mit Kai als Kanzler bräuchte uns keiner mehr zu fürchten, es sei denn, weil wir die ganze Welt zu Tode langweilten.

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