Sauerländischer Top-Terrorist im Kölner Justizgebäude

Dritter Seminartag: Gerichtsberichterstattung aus dem Kölner Amtsgericht. Sicherheitsschleusen, Metalldetektoren, schlecht gelaunte Sicherheitsbeamte. Man sollte meinen, hier ginge es nicht um Fälle von Beleidigung oder tätlichem Angriff. Nein, so denkt der Ortsunkundige, hier stehen Mohammed Atta und die 40 Räuber vor Gericht. Mein Schlüsselanhänger (ein Taschenmesser), wanderte ebenso in Sicherheitsverwahrung wie der Bohrfutterschlüssel, den eine Kollegin zufällig mit sich führte. Wenn irgend jemand ein Handtuch um den Kopf getragen hätte, wären wir in Schwierigkeiten gewesen. Ganz sicher: Die Sicherheitskräfte hätten sofort um sich geballert und all die alkoholisierten oder verkaterten Gestalten umgemäht, die aus dem fernen Köln-Kalk hierher bestellt waren, weil sie irgendjemandem im Vollrausch vor die Wohnungstür gekackt haben.

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