Alles, nur nicht demokratisch!

Wer wird neuer CSU-Chef? Bundesagrarminister Horst Seehofer, oder der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber? Wenn man die Basis fragen würde, dann wäre die entscheidung klar: Seehofer. Und genau deswegen befragt die Parteiführung auch nicht die Basis. Seehofer droht als Parteichef zu mächtig zu werden. Deshalb soll e es ein letztes mal der Stoiber Edmund richten. Wie ein Wittelsbacher-König, in deren Nachfolge sich Stoiber so gern sah, darf er nun seinen Thronfolger erwählen. Wenn Stoiber versagt, dann bliebe der Partei nur ein Weg, den in der CSU niemand zu gehen wagt: Der demokratische Weg, bei dem die Parteitagsdelegierten zwischen den beiden Bewerbern wählen. Aber das wäre zuviel für Bayern. Wenn die CSU demokratisch geleitet wird, dann bestimmt auch bald der Vatikan.

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