Sicher mit Linux: Firefox II

Heute hat sich herausgestellt: Auch bei der Cookie-Verwaltung von Epiphany funktioniert der Schreibbefehl ins Nichts.
Also: cookies.txt löschen, im Terminal ins Epiphany-Verzeichnis wechseln und dann:

ln -s /dev/null cookies.txt

Die Windows-Version des Firefox soll übrigens die Cookies ebenfalls in einer Datei cookies.txt verwalten. Hier soll es sinnvoll sein, die Textdatei zu löschen und durch einen Odner cookies.txt zu ersetzen. Ein schwarzes Loch besitzt Windows jedoch nicht. Das bedeutet, dass der Cache weiterhin ein trübes Gewässer für Schädlinge bleiben wird. Dabei ist die Zahl der entsprechend präparierten Websites, die den Firefox zum Abstürzen bringen keines wegs klein. Ich bin vor etwa einem Jahr zu Epiphany gewechselt, weil mir das ewige Gerödel der Festplatte bei mehreren geöffneten Tabs im Firefox mit anschließendem Stillstand gewaltig auf die Nerven ging.

5 Antworten auf „Sicher mit Linux: Firefox II“

  1. Hallo,
    ich wollte mal miteilen das es eine Option in Firefox gibt die genau das macht was Du (warscheinlich) erreichen willst.
    (ich hab leider die englische version)
    unter Prefereces… Privacy… Cookies…
    Keep until „I close Firefox“

    mit der Einstellung werden keine Cookies gespeichert. Sie leben nur solange der Browser offen ist.

  2. Unter „Bearbeiten“ und dann „Einstellungen“, das ist richtig. Aber was machen deine Cookies, während du surfst? Mit dem Softlink sind sie sofort weg.

  3. Die werden gebraucht um sich in Webseiten einzuloggen. Wenn man Login un Passwort eingegeben hat erhält man eine Session. Die Session wird fast immer mit Hilfe von Cookies auf dem Server wiedergefunden. Man kann an der gleichen stelle Cookies auch komplett ausstellen. Dann gehen halt viele seiten nicht mehr.
    Sogenannte Tracking-Cookies die auf die Platte gespeichert werden sind eigentlich nur die „bösen“ Cookies.
    Aber allgemein ist die frage wofür die Webside die Cookies verwendet. Es gibt viele gute Anwendungsfälle, wie z.B. das der Anwender die Sprache der Seiten wählt. Und dies auf seiner Festplatte in einem Cookie festgehalten wird. Beim nächten Besuch hat man dann wieder die Sprache die man haben möchte.

    „Böse“-Cookies sind die die eine eindeutige Identifikation speichern und so den Anwender wiedererkennen wenn er wieder auf die Webside geht.

    Ich hab zu Cookies könnte man mal einen kurz Vortrag machen *grübel*
    Bei Firefox kann man sich auch schön ansehen welche Cookies wie lange gespeichert sein. Daran kann man das schön erklären…

  4. Das ist der Trick bei der Sache: Wenn du dem Browser verbietest Cookies anzunehmen, bekommst du eine Fehlermeldung, weil der Firefox die Cookies abgelehnt hat. Wenn du sie nach /dev/null schiebst, dann erhält die Website die Rückmeldung, dass die Cookies angenommen sind. Ich habe bisher noch keine Probleme feststellen können. Das Online-Banking oder der Webmailer von Web.de beweisen ürbigens, dass es auch ganz ohne Cookies geht. Die funktionieren nämlich sogar mit abgelehnten Cookies. Zu deiner Ansicht über gute und böse Cookies: Das Internet ist kein Ort für den Glauben an das Gute im Menschen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.