Test: Unterwegs mit dem Fonic Surf-Stick

fonic_surf_stick.jpgSeinen größten Vorteil spielt ein USB-Stick fürs schnelle Internet per HSDPA erst unterwegs aus. Das vergesst ihr am besten ganz schnell, liebe Autofahrer. Mobiles Internet ist nur für Bahnfahrer!

Ich habe den Surf-Stick unterwegs von Brandenburg Hbf nach Berlin-Friedrichstraße ausprobiert.

Der Mobilfunkdiscounter Fonic nutzt auch mit seinem Surf-Stick das Netz von O2 – einstmals Viag Interkom. Die Netze von T-Mobile oder Vodafone sind natürlich besser ausgebaut. So könnten Kunden der beiden Marktführer vielleicht auch zwischen Brandenburg an der Havel und Potsdam schnell surfen.

Kurz hinter Brandenburg fängt die blaue LED an zu flackern. Sie zeigt an, wenn HSDPA verfügbar ist. Darauf muss ich mich neu einwählen. Meinen Eeepc habe ich so konfiguriert, dass er sich beim Einstecken des Sticks neu einwählt. Stick ziehen und wieder einstecken. In den Weiten der brandenburgischen Provinz leuchtet dann die grüne LED für GSM-Empfang.

Da das Surfen zwar etwas langsamer aber immer noch flüssig vonstatten geht, wage ich die These, dass O2 in der Fläche auf den Datenstandard Edge setzt, der auch im GSM-Netz für akzeptables Surfen sorgen soll.

In Potsdam versucht der Stick, sich wieder ins HSDPA-Netz einzuwählen. Das heißt für mich: Stick ziehen – Stick einstecken. Ab Potsdam steht HSDPA durchgängig auch in Berlin zur Verfügung. Mich beeindruckt, wie nahtlos der so genannte Hand-Shake funktioniert, der Übergang von einer Funkzelle in eine andere. Nur manchmal bricht die Downloadrate etwas ein. Das blaue Licht leuchtet aber von Potsdam Hbf bis Berlin stabil.

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