Wer geglaubt hat, der Krieg von Microsoft gegen die Open-Source-Bewegung sei vorbei, den weckt vielleicht ein Interview mit Microsofts Patent-Anwalt Horacio Gutierrez auf. Darin kommt Gutierrez unter anderem auf ein umstrittenes Abkommen mit Novell zu sprechen. Der Open-Source-Community droht der Patentanwalt einmal mehr denjenigen mit Prozessen, die kein Abkommen mit dem Softwaregiganten abschließen:
Microsoft has an open intellectual property licensing policy, but in situations such as this, in which a reasonable licensing agreement cannot be reached despite our best efforts, we have no choice but to pursue legal action to protect our innovations.
Dazu sei noch einmal angemerkt, dass Microsoft immer noch kein einziges Beispiel für Patentrechtsvereltzungen durch Linux vorgelegt hat.
Hinweis von: Groklaw
Der Berg kreißt und gebiert eine Maus. Der Berg, das ist Google. Die Maus hört auf den Namen Chrome und ist ein Internetbrowser. Viel Getöse hat es um die Sturzgeburt gegeben. Immerhin hatte Google das Projekt geheim gehalten bis die Beta-Version fertig war. Dann kam über das offizielle Google-Blog die Ankündigung und ab 21 Uhr gestern Abend luden Tausende von Neugierigen das Programm herunter. Die Zeitungen sahen einen neuen Browserkrieg mit Microsoft herauf ziehen, als ob es keinen Firefox gäbe. Gleichzeitig begann das mystische Rätselraten um den Datenkrake Google, als ob irgendjemand so genau wüsste, welche Daten Microsoft aus den PCs seiner Kunden ausliest. Dabei bietet Chrome kaum Neues.