Archiv für August 2003

Wolff Live

Sonntag, 31. August 2003

Die nächste Gelegenheit, mich lesen zu hören, gibt es am
kommenden Donnerstag im Cafe am Bebelplatz.
Wer auch immer sich da einfindet, braucht Mut zur Überraschung.
Zurzeit weiß ich selbst noch nicht, was ich lesen soll.
Los geht es um 20.30 Uhr. Ach ja, es werden Menschen umgebracht.
Auf dem Papier zumindest, denn immerhin heißt die Veranstaltung Kriminacht.
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Vielen Dank für den Fisch

Freitag, 29. August 2003

Mittagessen im Handwerkerhaus in Siegen. Und was gibt es? KASSELER!!
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Das Ende ist nah…

Freitag, 29. August 2003

Heute endet das südwestfälische Tagebuch. Was haben wir über das rätselhafte Völkchen zwischen Hagen und Meineringhausen gelernt? Es lebt im Auto, weil es einen nicht unbeträchtlichen Teil seines Daseins auf Landstraßen verbringt, die sich in Serpentinen das Sieger- oder Sauerland hinauf und hinab schlängeln. Es lebt auch auf den wenigen Autobahnen, die es in dieser Region gibt, richtet sich dort wohnlich ein mit Paletten, Kühen, Kind und Kegel. Es lebt in kleinen Städten, die sich zwischen hohe Baumwipfel und Berge ducken. Alte Industrie- und Bergarbeiterstädte, die noch nach einer neuen Rolle suchen.
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Oooops, they did it again!

Donnerstag, 28. August 2003

Heute früh lagen wieder Reifenteile und (Schluck) Eisenrohre auf den Autobahnen. Um die Mittagszeit macht jemand gar einen Verdauungsspaziergang. Wohlgemerkt: Auf der Autobahn.

Der Westfale liebt seine Autobahn…

Mittwoch, 27. August 2003

…so sehr, dass er allerhand Gegenstände dort platziert, die der mit den örtlichen Gebräuchen nur mangelhaft vertraute Hesse dort nicht erwartet. Kühe auf der Fahrbahn? Kein Problem, das gibt es anderswo auch. Aber zu Wochenbeginn lag eine unschuldige kleine Holzpalette auf der A 44. Ein Verkehrshindernis erster Güte, das nicht nur der Ortskundige umfahren sollte, sondern auch der Reisende aus fernen Ländern, denn das Transportbehältnis, auf dem in gewissen Supermärkten geschmackvoll die Ware präsentiert wird, verursacht (ACHTUNG UNWORT:) nachhaltige Schäden an Unterboden, Radaufhängung und sämtlichen Auspufftöpfen.
Beruhigt geradeaus fahren können Chauffeure, die im Kettenfahrzeug unseres olivgrünen Heimatschutzvereins unterwegs sind, zumal die Kratzer im Blech als Manöverschäden abgerechnet werden.
Den Rekord hält jedoch eine andere Autobahn im Sieger-Sauer-Land, deren Nummer ich leider nicht verstanden habe. Dort befanden sich Kinder auf der Fahrbahn.
Weitere Vorschläge für Freizeit auf der Autobahn / Things to do on the highway:
- Picknicken. Ganz besonders eignen sich Täler (Ostheimer Senke, Hessen wissen, was ich meine).
- Friedrich Merz wandert mit chinesischen Staatsgästen auf der A 445 (Kurze Strecke, proplemlos in Tagesfrist zu bewältigen).
- Wenn schon Kinder, dann wenigstens mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen (Verkehrsberuhigte Zone auf der A49, wer braucht die schon).
- Bowling. Hierzu eignet sich wegen ihrer Armut an Kurven und wegen des geringen Gefälles die A1 zwischen Hamburg und Bremen.
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