Kategorie: Politik und Gesellschaft

Amazon unterstützt NPD

Wenn der Nazi Unterstützung braucht, dann geht er zu Amazon. Das Online-Kaufhaus vertreibt jede Menge Literatur, die sich – nun ja – euphemistisch mit der Nazi-Prominenz befasst. Selbst eine Reichskriegsflagge führt Amazon im Programm. Doch damit nicht genug: Zu den Partnern von Amazon zählt die NPD. Davor warnte NPD-BLOG schon Anfang Mai. Seit der brandenburgische Verfassungsschutz die Tatsache bestätigt hat, greifen auch Massenmedien wie das Handelsblatt die Geschichte auf. Laut Handelsblatt geht es im einzelnen um ein Weblog des NPD-Kreisverbandes Barnim-Uckermark. Ob eine Seite oder alle – das NPD-BLOG hat sich entschieden, Amazon zu meiden. Dem Beispiel werde ich folgen. Ab sofort sind alle Links zu Amazon auf meinem Blog tot. Ich selbst werde künftig anderswo einkaufen. Bei Karstadt zum Beispiel…

[update]Doch kein Besuch bei Karstadt in der nächsten Woche. Amazon hat das Partnerprogramm mit der NPD beendet – überraschend schnell.[/update]

Wahlaufruf aus dem All

Das Städtchen Waterloo liegt nur 15 Kilometer vor Brüssel. Und genau dort, in Brüssel, im Zentrum des politischen Europa, fürchtet man das Waterloo des europäischen Parlamentarismus. Bei der Europawahl am kommenden Wochenende droht auch in Deutschland eine schwache Wahlbeteiligung. Jetzt naht Hilfe aus dem All. Nein, nicht die Enterprise. Der ESA-Astronaut Frank de Winne ruft von der internationalen Raumstation ISS aus die Europäer zur Wahlurne:

Bleibt nur eine Frage: Wie wählen die Europäer auf der ISS? Wie weit ist das nächste Wahllokal? Oder hat Frank de Winne Briefwahl gemacht?

Gefunden bei IPTV-home auf Twitter.

Petition gegen Internet-Zensur

Letzte Chance, die von der Bundesregierung geplante Internet-Zensur noch zu verhindern. Auf der Internetseite des Deutschen Bundestages läuft eine Petition gegen die Internet-Zensur. Bisher haben diese Petition rund 30.000 Menschen mitgezeichnet. Wenn bis zum Ende am 16. Juni 50.000 Besucher mitgezeichnet haben, muss die Beschwerde im Petitionsausschuss öffentlich verhandelt werden. Wer mitzeichnen will, muss sich vorher beim Bundestag registrieren lassen. Worum es geht, habe ich in einem anderen Blog-Eintrag („Zensursula“ oder der Einstieg in die Internet-Zensur) zusammengefasst.

„Zensursula“ oder der Einstieg in die Internet-Zensur

Die größten deutschen Internet-Provider haben sich heute in Berlin dazu bereit erklärt, Internetseiten mit angeblich kinderpornografischen Inhalten für den öffentlichen Zugriff zu sperren. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat darauf bestanden. Sie musste sich laut Presseberichten jedoch dazu verpflichten, umgehend eine gesetzliche Basis für die Internet-Zensur zu schaffen.

Die Internet-Provider fürchten vor allem Regressforderungen von Nutzern, deren Seiten unbegründet gesperrt wurden. 300 Menschen haben vor dem Bundespresseamt gegen die Pläne der Ministerin demonstriert die jetzt einen neuen Spitznamen hat: Zensursula. Die Argumente der Gegener einer Internet-Zensur, wie sie die Ministerin plant, wiegen schwer. Das Computermagazin „C’T“ hat sie zusammengefasst. Bevor wir dazu kommen, hier zuerst die Argumente des Ministeriums: Weiterlesen

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