Monat: März 2009

Die Party ist aus, aber wer zahlt die Rechnung?

Zuletzt aktualisiert am 9. März 2009 von

Die Finanzkrise hat der Konjunkturparty 2008 ein unsanftes Ende bereitet. Erinnern Sie sich noch, wie die Kanzlerin uns gebetsmühlenartig ihr Mantra ins Ohr sang: der Aufschwung sei jetzt auch ganz unten angekommen. Wohl wissend, dass der größte Teil der Bevölkerung bestimmt nicht am Kontoauszug erkannt hätte, dass der Aufschwung nun auch bei ihm angekommen war.

Erinnern Sie sich? Die Frage sollte uns auch heute beschäftigen. Lassen wir uns das noch einmal von dem Kabarettisten Georg Schramm in der ZDF-Sendung „Neues aus der Anstalt“ erklären, denn wenn wir wissen, wie wir in die Krise hineingeraten sind, ahnen wir vielleicht auch wie wir herauskommen werden:

Den Hinweis verdanke ich home42

In der Krise sind Banken auch nur Menschen

Zuletzt aktualisiert am 6. März 2009 von

Stellen wir uns den Finanzmarkt in der Krise als einen Mann mit einer Blinddarmentzündung vor. Einen ungebildeten Mann zu einer Zeit, in der Blinddärme und Blinddarmentzündungen unbekannt waren. Um die Leibschmerzen loszuwerden, greift er auf ein bewährtes altes Hausmittel zurück: das Klistier. Er verabreicht sich Einlauf um Einlauf. Dennoch bleibt das Bauchweh. Weiterlesen

Vorsicht vor Opel

Zuletzt aktualisiert am 5. März 2009 von

Wenn es um die Finanzspritzen für den angeschlagenen Autobauer Opel geht, müssen Politiker auf der Hut sein. Dieses Fazit lässt sich aus einer Meldung ziehen, die die Rheinische Post heute verbreitet. Demnach gibt es Rettung für maximal zwei Drittel der Belegschaft. entlassen werden sollen nämlich nicht wie öffentlich angekündigt 3500 Mitarbeitende, sondern deren 7500.

Fairerweise muss man unterstellen, dass diese Zahl möglicherweise auch die Mitarbeitenden des Eisenacher Opelwerks umfasst, das ja komplett verkauft werden soll. Weiter berichtet die Rheinische Post, das Sanierungskonzept sei mit der GM-Zentrale in Detroit nicht abgestimmt gewesen. Das sollte niemanden überraschen, denn aus den Teilen des Sanierungskonzepts, die in die Öffentlichkeit gedrungen sind, ergibt sich nirgends ein Gewinn für General Motors.

Web 2.0: Terroristen in SchülerVZ

Zuletzt aktualisiert am 6. Juni 2012 von Wolff von Rechenberg

Das Web 2.0 braucht eine Gesellschaftstheorie 2.0. In der Gesellschaftstheorie 1.0 gehörte die Bühne Regierungen, Parteien, Verbänden und etablierten Medien. Sie bestimmten, wer gehört wurde und vor allem, wer nicht gehört wurde. Das durch die Weblogs begündete Web 2.0 verschafft jedem Öffentlichkeit, der das wünscht. In der gegenwärtigen Entwicklungsphase drängt das Web 2.0 den Einzelnen regelrecht in die Öffentlichkeit: In der IT-Branche gehören Netzwerke wie Xing längst zu den etablierten Jobbörsen und wer als Pennäler nicht in SchülerVZ ist, der existiert auch außerhalb des Portals nicht so richtig. Weiterlesen

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