Mit zunehmender Verbreitung der freien Internetbrowser aus dem Hause Mozilla (Firefox, Mozilla, etc.) geraten diese auch ins Fadenkreuz der Programmierer von Schadprogrammen. Davor warnt Heise in einer Meldung von Heute. Surfer werden auf Seiten umgeleitet, die Schwachstellen in älteren Versionen ausnutzen, um Spyware einzuschleusen. Da die Weiterleitung über ein Java-Script geschieht, empfiehlt Heise die Verwendung der Erweiterung NoScript, die eine Ausführung von Skripten nur für vertrauenswürdige Internetseiten zulässt.
Autor: Wolff von Rechenberg
Blick aus dem All jetzt auch für Linux
Picasa hat den Anfang gemacht, jetzt steht auch Google Earth für Linux zum Download. Das Programm steht für die Stärken von Google. Wer hätte gedacht, dass es Leuten Spaß macht, sich ihr Reihenhäuschen aus dem All anzuschauen? Welcher Google-Konkurrent hätte in die Entwicklung eines solchen Angebotes investiert? Zur Popularität von Google tragen solche Programme ganz wesentlich bei.
Systemwechsel
Untaugliche Newsreader, Bugs im E-Mail-Client der PIM-Suite Evolution, und so weiter…
Vor allem die fehlerhaften Programmpakete können das Leben mit der aktuellen Version 6.06 (Dapper Drake) von Ubuntu-Linux verleiden. Für mich ein Grund, noch einmal zu Platz 2 meiner Linux-Favoritenliste, Fedora Core 5, zu wechseln. Siehe da: Evolution fehlerfrei und auch der wohl ausgereifteste Linux-Newsreader Liferea verrichtet klaglos seinen Dienst. Der Ubuntu-Version war es nicht beizubringen gewesen, eine Nachricht im Browser zu öffnen. Hoffen wir, dass sich die Dinge bei Ubuntu wieder verbessern.
Katze für Allergiker
Sie ist ja soooo schmusig, aber ich musste sie trotzdem einschläfern lassen. Ich hab‘ ja diese Allergie. Schwere Stunden wie diese will ein amerikanisches Biotech-Unternehmen geplagten Katzenliebhabern ersparen. Die allergiefreie Katze soll im kommenden Jahr Marktreife erlangen und dann 4000 Dollar kosten. Sie kann die allergieaulösenden Eiweiße in Speichel und Fell nicht produzieren.
DVB-T: Das Billigste ist nicht immer preiswert
Gewissen Kommentaren entnehme ich, dass die Umstellung des Fernsehens in Hessens auf den Digitalstandard DVB-T Opfer gefordert hat. Auch mich ereilte das Schicksal: Seit dem 29. Mai blieb meine Glotze schwarz und stumm. Heute unternahm ich den Versuch dies zu ändern: Gegen 17.30 Uhr stürmte ich den örtlichen Saturn-Markt. Erster Versuch: eine Set-Top-Box von SEG (DTR 605) zum Preis von 69,90 Euro.

Er musste sein Können an einer handelsüblichen Zimmerantenne (mit Verstärkung bis 35 dB) beweisen. Ergebnis: Ruckelnd hopsten die Kicker von Schweden und Trinidad & Tobago auf gewürfelten Beinen über den Bildschirm. An Sendern bekam das Gerät gerade ZDF, KiKa und 3Sat. Frust machte sich breit. Schnell packte ich das Gerät wieder zusammen und sauste noch einmal zum Elektronikmarkt zurück. Austausch gegen ein TechniSat-Gerät (DigiPal 2) für 108 Euro inkl. Antenne.

Der Erfolg war bahnbrechend. ARD, ZDF, HR, MDR, NDR, WDR, ZDF Doku, Phoenix … und so weiter. Alles gestochen scharf und nur in den Regionalprogrammen manchmal mit minimalen Störungen. Das Billigste ist nicht immer das Preiswerteste. Die beiliegende Antenne zog allerdings gegen meine alte den Kürzeren.