Kategorie: Tux Area

Linux und Open Source.

Höchststrafe Windows

Dass er ungesetzlich gehandelt hat als er Star Wars Episode III im Internet zum Download angeboten hat, das muss Scott McCausland in den USA klar gewesen sein. „Schuldig“, bekannte er sich denn auch vor Gericht. Das Urteil: Fünf Monate Knast Danach fünf Monate Hausarrest. Doch das Schlimmste kommt noch: Während seiner Bewährungsfrist muss er nun auf seinem Rechner statt Linux Windows betreiben. Das gehe nicht anders, hatte ihm der Bewährungshelfer erklärt. Denn auf den Rechnern von Computerbösewichten muss ein Programm installiert werden, das aufpasst, dass der Übeltäter auf dem Weg der Besserung bleibt. Und dieses Programm läuft – man ahnt es – leider nur unter Windows. Nicht die Online-Überwachung stört den Ex-Knacki, sondern die Tatsache, dass er sich nun von Ubuntu 7.04 auf Vista umstellen muss. Wer nun glaubt, ein arbeitsloser Strafentlassener bekäme sein Home Premium-Paket auf Staatskosten, irrt. McCausland soll sein Windows bezahlen. So ist das: Endlich aus dem Knast, denkst du: Jetzt kann es nur noch besser werden. Aber dies Beispiel zeigt: Schlimmer geht’s immer.

Gefunden bei ZDNet UK

Happy Birthday, Gnome

Eine freie und komplette Desktopumgebung kündigte Manuel de Icaza in einer E-Mail am 15. August 1997 an. Das war die Initialzündung des Projektes GNU Network Object Model Environment (GNOME). Daraus entstand eine Desktopumgebung für Linux auf der Basis des Gimp Toolkit (GTK). Dabei orientierten sich die Entwickler weniger an bestehenden Vorbildern (Windows, MAC). Nicht nur der Desktop selber, sondern auch alle Programme, die zu ihm gehören, müssen sich nach festgelegten Human Interface Guidelines (Richtlinien für die Schnittstelle zum Menschen) richten. Das zum Füßchen ausgeschmückte G steht heute für einen Desktop, der zwar oft als farblos geschmäht wird, der sich aber auch durch eine große innere Geschlossenheit auszeichnet. Auch dazu tragen die Richtlinien bei.

P.S.: Den schönen Kuchen hat Barisione gebacken.

Ordnung schaffen mit gLabels

gLabelsWer krank darniederliegt, sucht meist nach Beschäftigung sobald die ersten Schüttelfröste verflogen sind. Warum nicht mal alle Videokassetten umspulen, durchsehen und neu beschriften? Achtung: Die Etiketten von der Firma Zweckform sind bereits vielerorts noch vor den letzten Videocassetten aus den Sortimenten verschwunden. Zum Beschriften gibt es mit gLabels das ideale Werkzeug zum Ausfüllen unter Linux. In dem freien Programm sind bereits unzählige handelsübliche Etikettenformate angelegt.

Alt Grrrrr und String

Haben Sie sich schon gefragt, wofür „Alt Gr“ auf Ihrer Computertastatur steht? Eben: Deswegen nennen wir die Taste wohl alle nur „Alt Gr“. Mit der korrekt ausgeschriebenen Bedeutung des Kürzels könnte wohl auch niemand etwas anfangen: „Alternate Craphic“. Das Typowiki erklärt die korrekte Bedeutung der Computertastaturen und auch die gebräuchlichsten Schöpfungen ratloser Computernutzer.

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