Kategorie: Ansichtssache

Die Welt aus meiner Sicht

Happy New Year

Liebe Leserin, lieber Leser,

wieder ist ein Jahr vergangen – voller Herausforderungen, Erkenntnisse und kleiner wie großer Momente. 2025 hat uns gelehrt, dass Wandel oft unvermeidlich ist, aber auch voller Chancen steckt. Denken wir nur an die Künstliche Intelligenz, die meine Arbeit, meinSchreiben radikal verändert hat.

Ich danke dir herzlich für deine Treue, deinen Kommentar, dein Mitlesen und Mitdenken. Ohne dich wäre dieser Blog nur eine leere Seite.

Freuen wir uns nun gemeinsam auf das neue Jahr 2026. Mögen wir auch in diesem Jahr den Mut haben, neue Wege zu gehen. Mögen wir unsere Neugier bewahren und nicht das Wesentliche aus dem Blick verlieren.

Ich freue mich auf das neue Jahr – mit frischen Gedanken spannenden Themen. Was ich darüber hinaus an guten Vorsätzen habe, zeigt das Bild.

Ein gesundes, inspirierendes und spannendes neues Jahr!
Dein
Wolff von Rechenberg

75 Jahre Grundgesetz: Plädoyers für Updates und ein Upgrade

Unser Grundgesetz ist heute 75 Jahre alt geworden. Am 23. Mai 1949 verkündete der Parlamentarische Rat der Bundesrepublik Deutschland das Grundgesetz, das tags darauf in Kraft trat. Schon der Name sollte andeuten, dass es sich beim Grundgesetz um ein Provisorium handeln sollte, das bei Wiederherstellung eines geeinten Deutschlands durch eine echte Verfassung ersetzt werden sollte. Als die Wiedervereinigung 1989/90 erfolgte, entschied man sich gegen einen solchen Schritt. Unter anderen Gregor Gysi (Linkspartei) hat dies immer wieder als historisches Versäumnis beklagt.

Grundgesetz: Upgrade zur Verfassung?

Dennoch betont der Linkspartei-Veteran in diesen Tagen die Stärken des Grundgesetzes. Ein Grund mehr, Artikel 146 GG zu streichen:

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Heute schon Gelobt?

Hand aufs Herz: Haben Sie heute schon einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin gelobt? Und, liebe Chefs: „Nicht getadelt ist schon Lob genug.“ Das zählt nicht. Wir wollen hier von echtem Feedback sprechen. Welche Rolle Feedback spielt, zeigt ein Beispiel: Nehmen Sie einen durchschnittlichen Büroangestellten. Er sitzt ab 9 Uhr früh an seinem PC.

Spätestens ab der Mittagspause schaut er auf die Uhr, und um 16.55 Uhr kann er gar nicht mehr erwarten, dass er den Computer herunterfahren kann. Zuhause angekommen, spielt er abends noch etwas am PC. Gegen 22 Uhr müsste er eigentlich allmählich zu Bett gehen. Tatsächlich denkt er : „Ach komm, ein halbes Stündchen geht noch!“

Objektiv sind die Tätigkeiten identisch. Der Unterschied besteht darin, dass der Angestellte von seinem Spiel in einer halben Stunde mehr Feedback erhält als von seinem Chef im ganzen Jahr. Dieses Beispiel, das ich dem Berliner Spieltheoretiker Avo Schönbohm verdanke, zeigt die Bedeutung von Feedback für die Motivation eines Menschen.

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