Kategorie: Ansichtssache

Die Welt aus meiner Sicht

Big Brüssel

Die EU will künftig alle ihre Bürger bespitzeln. Das hat das EU-Parlament jetzt beschlossen. Zwei Jahre lang soll das Kommunikationsverhalten aller EU-Bürger gespeichert werden. Die Polizeibehörden sollen nach Lust und Laune darauf zugreifen können. Damit stellt sie selbst die Stasi in den Schatten. In der damaligen DDR stand schätzungsweise ein Viertel der Bevölkerung unter dauernder staatlicher Beobachtung.
Aber unsere Politiker sind ja viiiiiiel besser! Die tun das nur im Dienste des Krieges gegen den Terror. Dabei fürchten die Europäer die Arbeitslosigkeit längst mehr als die Terroristen. Aber natürlich ist es viel leichter, die Muskeln dort spielen zu lassen, wo man noch Entscheidungen treffen kann. Irgendwann wird man mit der Sicherheitsmanie so weit sein, dass stichprobenartig EU-Bürger füsiliert werden, in der Hoffnung, dass ein Terrorist dabei ist. Spätestens dann werden uns unsere Regierungen erklären müssen, warum sie mit Computern spielen, anstatt die wirklich drängenden sozialen und wirtschaftlichen Probleme zu lösen.

Jagd auf Merkel

Die Einschläge der amerikanischen Folterflieger kommen näher. Dass die erste deutsche Bundeskanzlerin ausgerechnet auf außenpolitischem Parkett ausgleiten könnte, hat sie wahrscheinlich nicht erwartet. Doch jetzt steht immerhin ein Kabinettsmitglied (Außenminister und Ex-Kanzleramtsminister Steinmeier) unter Verdacht, über den dubiosen Zwangstourismus des US-Geheimdienstes CIA unterrichtet gewesen zu sein.
Zusätzlich ist die Schonzeit der Koalitionsverhandlungen vorbei: Die CDU-Länderchefs wollen jetzt endlich die Wahlschlappe vom September aufklären.
Es sieht so aus, als sei Merkel in den Reihen ihrer Sozi-Gefährten im Augenblick sicherer als im eigenen Haus. Zudem zwingt die Geschichte sie dazu, sich weiter kritisch mit den USA auseinanderzusetzen. Ausgerechnet sie, die eigentlich lieber Blutsschwesterschaft mit George W. Bush schließen würde.

An der Nordseeküste

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Eine Wetterstation für echte Männer, die „kein anderes Bier“ trinken. Dass die Wikinger bereits von Erdbeben und Vulkanausbrüchen wussten, spricht für ihr immenses Wissen um fremde Länder. Beides ist in Norddeutschland überaus selten. Obwohl ein Vulkan sicherlich praktisch wäre, um bei einem Deichbruch trockene Füße zu behalten. Gesehen hinter dem Deich bei Tossens.

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