Kategorie: Ansichtssache

Die Welt aus meiner Sicht

Wir sind die Größten

Nach dem spektakulären Auftritt von BEELINE in den Kasseler Nachthallen am Samstag ist in den Reihen der Band die Freude groß. Das Foto zeigt Herrn Grigat (Gitarre) und Herrn Lünstroth (Technik). Die lobenden E-Mails nehmen kein Ende. Größter Erfolg: Zwei Fans haben den Wunsch geäußert, einen offiziellen BEELINE-Fanclub zu gründen. So werden die BEELINE-Anhänger möglicherweise in nächster Zukunft von Hamburg aus organisiert.

BVB ausnahmsweise gesund

Von Sabine Töpperwien erfahren wir heute früh im Deutschlandfunk, dass Borussia Dortmund gestern ohne 13 Verletzte auf dem Platz stand. Daraus lernen wir:
1. Eine Fußballmannschaft kann aus mehr als 11 Spielern bestehen, wenn diese nicht im Vollbesitz ihrer körperlichen Kräfte sind.
2. Wenn der BVB normalerweise mit 13 Verletzten aufläuft, dann muss das irgendeine Art von Erfolg versprechen. Spielen Verletzte üblicherweise besser als gesunde Fußballer?
3. Die Sportreportage ist die Müllhalde der deutschen Sprache.
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Volks-Bentley macht den Geiz wirklich geil

Spiegel-Online berichtet von einer Sensation. Den Bentley soll es bald für „Normalreiche“ geben. Reiche? Der tabellarische „Fahrzeugschein“ im Text beziffert den Preis mit – bitte festhalten – 159 Euro ! Wahnsinn! Ich weiß gar nicht, worüber ich mich mehr wundern soll: Dass es einen Bentley zu diesem Preis gibt oder, dass man schon als „normalreich“ gilt, wenn sich 159 Euro erschwinglich anhören. Na, egal. Mal überlegen. Soll ich einen in Rot nehmen? Weil doch mein Polo auch rot ist. Aber zu meiner CI passt ein Blau mit Tendenz zum Türkis eigentlich besser. Kann ich den eigentlich schon ab Werk mit Winterreifen ordern? Dann kaufe ich gar nicht erst Winterreifen, sondern gleich ein neues Auto.
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Und noch eins in die Schnauze…

…für das deutsche Bildungssystem. Die Unesco schlägt Alarm: Jeder vierte Deutsche ist „funktionaler Analphabet“. Von denen darf ich mich an dieser Stelle verabschieden und sie auf Seiten verweisen, die für sie geeigneter sind. Jetzt könnten wir der Unesco natürlich antworten: Wir sind das Volk der Dichter und Denker, von Lesen und Schreiben war nie die Rede. Denken geht ohne und Dichten genau genommen auch. Schließlich wurde an den Lagerfeuern schon geverst und gereimt, bevor die Schrift aufkam. Eben da – am Lagerfeuer – könen wir allerdings auch wieder landen, wenn uns durch mangelnde Lesefähigkeit wichtige Kulturtechniken verloren gehen, wie beispielsweise die Fähigkeit, eine Mikrowelle bedienen zu können.

Vorsichtshalber lieber auf der Stelle treten

Die Welt versinkt im Winterschlaf. Weil in Berlin nichts entschieden wird, können auch die Kommunen nichts entscheiden. Sie wissen ja nicht einmal, ob sie im kommenden Jahr auch noch die Arbeitslosenhilfe bezahlen müssen (Hartz IV). Aber das Festrennen der Dickschädel scheint keine deutsche Krankheit zu sein, denn auch in Brüssel bewegt sich nichts. Europa droht damit entscheidungsunfähig zu werden. Aber, dass dies nicht nur unter dem Zwang zur Einstimmigkeit passieren kann, erleben wir in Deutschland.
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