Kategorie: Ansichtssache

Die Welt aus meiner Sicht

Terroristen im Weltall

Der Iran bricht ins Weltall auf. Natürlich vermutet US-Präsident George W. Bush dahinter militärische Gründe: Der Iran wolle sein Atomraketenprogramm verschleiern. Nun, diesem Verdacht setzen sich zu Silvester auch Millionen Deutsche aus. Irans Präsident Ahmadinedschad strebt jedoch eine „aktive und einflussreiche Präsenz im Weltall“ an. Was wäre, wenn Iran das Weltraum erobert? Was, wenn Ahmadinedschad die Achse des Bösen bis auf den Mond verlängert?

Zehn Dinge, die passieren könnten, wenn Teheran zum Mond fliegt
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Kitlers

Das süße Kätzchen ist der Star einer Wahlkampagne von Bündnis 90/Die Grünen in Niedersachsen und auf dem schrägsten Blog, das ich in der letzten Zeit gefunden habe: CatsThatLookLikeHitler.

Wenn Sie der Ansicht sind, dass ihre Katze eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Kriegsverbrecher und Masenmörder österreichischer Abstammung besitzt, dann gibt es dort natürlich auch eine Bewerbungsseite.

Clement II: Ein Leuchtturm im Spiegel

In der heißen Phase des Wahlkampfes treten die Wirtschaftsflüchtlinge ins Rampenlicht. Ex-Kanzler und Gazprom-Lobbyist Gerhard Schröder maßregelt „diesen Menschen aus Hessen“ und RWE-Aufsichtsrat Wolfgang Clement warnt davor, seine Parteifreundin Andrea Ypsilanti zu wählen.
Und als gäbe es Clements Verstrickung mit den Energiekonzernen nicht, singt der Spiegel heute das Hohelied des wirtschaftlichen Sachverstands. In eine Reihe mit dem geschassten Oswald Metzger (Grüne) und dem innerlich emigrierten Friedrich Merz (CDU) stellt Spiegel-Online den wackeren Sozialdemokraten, der stets damit beschäftigt war, Leuchttürme (der Bildung, der Kultur, der Wirtschaft, der…) zu bauen.
Der Spiegel baut den Leuchtturmwärter zum alleinigen Leuchtturm des wirtschaftlichen Sachverstandes in der Sozialdemokratie auf, obwohl bei kritischer Betrachtung Clement den Beweis seines wirtschaftlichen Sachverstandes während seiner Amtsjahre schuldig geblieben ist – anders übrigens als Metzger und Merz.
So lässt der Spiegel vor allen Dingen auf eines blicken: Auf die Männerwelt eines Magazins, in der echte Männner vor allem eines sein müssen: Rücksichtslos, machtbesessen, einsam im Entschluss und brutal in der Durchsetzung. Relikte einer Vordemokratie von Bismarck bis Clement.

Wie viele Sozis sind ein Clement?

Bewohnt von einem strammen Stamm von Meistern,
der alles was nicht hart macht, schrill verhöhnt.

Heinz Rudolf Kunze

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