Die CSU hat in Bayern 49 % der Wählerstimmen errungen. Vor drei Jahren waren das noch 58 %. Stoiber hatte den Wunsch geäußert, dass Bundestagswahlen nicht im Osten entschieden werden. Na bitte, geht doch.
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Prognose stabilisiert sich
Siegestaumel vor allem bei der FDP. Die Blaugelben haben eines der besten Wahlergebnisse in ihrer Geschichte erzielt: 10,3 %.
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Demoskopen haben verloren
Egal wie die Bundestagswahl ausgeht, ein Verlierer steht fest: die Demoskopen. Die SPD liegt nach ersten Hochrechnungen bei knapp 34 %, die Union hat mit 35,5 % kräftig Federn gelassen. Der Abstand zwischen SPD und CDU liegt also bei rund 1,5 Prozentpunkten. Nicht bei 1,5 Prozent, wie es Herr Wowereit in der ARD formulierte, und Frau Merkel heißt auch mit Vornamen nicht Angelika, wie der Berlinder Bürgermeister weiter stammelte.
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Mainz
Blick in die Augustinerstraße in Mainz am Sonntagmorgen um 9. Wirklich scheußlich, diese Handyfotos.
Unglaublich! Studiengebühren schrecken Erstsemester ab!
Studienanfänger fühlen sich von Diskussionen um Studiengebühren abgeschreckt. So stand es heute in der Süddeutschen Zeitung. Indikator laut SZ: Die Zahl der Studienanfänger ist im Jahr 2004 erstmals seit Kaisers (Wilhelm II.) Zeiten gesunken. Dabei hatte die Woche so gut angefangen. Das Lob von der OECD hagelte in den letzten Tagen nur so: Reformen prima gestartet, endlich hatte die Weltgemeinschaft uns Deutsche wieder lieb und wir waren voll Hoffnung, bald wieder den Lebensstandard eines Schwellenlandes zu erreichen. Schließlich hatte Merkels Gruselkabinett uns gebetsmühlenartig versichert, dass wir schon Äthiopien beneiden müssten. Und nun das!
Die politische Klasse reagiert überrascht, insbesondere jener Teil, der schon jetzt am Campustor die Hand auf hält. Keiner hat das kommen sehen. Der Zusammenhang zwischen dem Preis einer Ware und dem Maß, in dem sie nachgefragt wird, ist ja nicht etwa schon seit Kaisers (gemeint sind diesmal die römischen Cäsaren) Zeiten bekannt. Wer den Zusammenhang von Studiengebühren einerseits und sinkenden Studierendenzahlen andererseits bestreitet, darf gern einmal die Spritpreise saftig anheben und schauen, ob der Verbrauch an der Zapfsäule tatsächlich steigt.
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