Monat: Mai 2007

Fedora geht in die 7. Runde

Zuletzt aktualisiert am 24. Mai 2007 von Wolff von Rechenberg

Fedora 7, die nächste Version des freien Red Hat-Ablegers, kommt am 31. Mai. Schon jetzt steht es als Live-CD zum Download. Und diese Live-CD macht Appetit: Vor allem die Wlan-Unterstützung ist erheblich besser geworden. Fedora Core 6 musste auf meinem Notebook seinerzeit deswegen dem neuen Ubuntu weichen, weil ich nicht in der Lage war, eine nutzbare Wlan-Verbindung herzustellen, eine Sache, die mit der Vorgänger-Version Core 5 überhaup kein Problem war. Gerade hier kann das neue Fedora, zumindest von der Live-CD punkten.

Neuer Job für Wolfowitz

Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2007 von Wolff von Rechenberg

Lange wird er nicht arbeitslos sein, der ehemalige Vize-Verteidigungsminister und nun auch ehemalige Weltbankpräsident Paul Wolfowitz. Wie der heutige Borowitzreport berichtet, hat US-Präsident George W. Bush Wolfowitz als Al-Kaida-Oberhaupt vorgeschlagen. Wolfowitz sei der Planer des Irak-Kriegs gewesen und die Weltbank in einen Skandal gestürzt, resümierte Bush und ist sicher: „Wenn es einer schafft, bei Al-Kaida Verwirrung zu stiften, dann Wolfowitz.“ Einige Details im Plan des Präsidenten müssen noch ausgearbeitet werden: Wie soll Wolfowitz in das Terrornetzwerk eingeschleust werden, und wie soll er schnell die Spitzenposition erobern? „Al-Kaida überprüft die Top-Leute sehr genau“, sagt Hassan El-Medfaii, Personalchef des Terrornetzwerkes, „das ist hier nicht wie beim Verteidigungsministerium oder bei der Weltbank“. Dass sich Wolfowitz bei Al-Kaida wohlfühlen wird, bezweifelt Professor Davis Logsdon, Vorsitzender des Instituts für Paul-Wolfowitz-Studien an der Universität von Minnesota: „Es ist sehr schwer, dort Frauen kennenzulernen.“

Die ganze Story (in Englisch) beim Borowitzreport

Cole Porter wird (endlich) ein Star

Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2007 von Wolff von Rechenberg

Cole Porter (9. Juni 1891 bis 15. Oktober 1964) Foto: Wikipedia

Cole Porter bekommt seinen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood. Endlich – denn immer hin starb der Komponist und Songschreiber schon am 15. Oktober 1964. Unvergängliche Musicalklassiker wie „Kiss Me Kate“ oder „Ein Amerikaner in Paris“ begründeten Porters Ruhm. Songs wie „Night And Day“ zählen überdies zum Kanon der internationalen Jazzszene. Zu Cole Porters Zeiten war Jazz Pop und der Songschreiber musste keine Kunst schaffen. Dazu passt die unvergleichliche Leichtigkeit von Porters Songs. Aber jeder, der gern in den Tiefen der Musik schürft, die er hört, der weiß, wieviel Kunst, Talent und harte Arbeit gerade das verschlingt, was am Ende so einfach durchs Mittelohr säuselt. Dabei liebte Cole Porter Ironie und schwarzen Humor. Denken wir nur an „Well, did you evah?“:

Have you heard? Professor Munch

Ate his wife and divorced his lunch.

Gefunden bei JazzEcho.

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