Zuletzt aktualisiert am 16. Mai 2007 von Wolff von Rechenberg
Ilse, bilse, keiner willse,
kam der Koch, nahm se doch!
Die Ilse ist im Washington von George Bushs Götterdämmerung der Job des so genannten „Kriegszaren“, einer Schnittstelle zwischen dem Präsidenten sowie den Diplomaten und Militärs, die mit den Kriegen in Irak und Afghanistan befasst sind. Der Koch, der den Job dann nahm, heißt Douglas Lute, der sich als ehemaliger Generalstabschef nach den Angaben des Weißen Hauses sowohl in den Konfliktherden als auch auf dem Washingtoner Parkett auskennt. Amtlich heißt das neue Amt: „Stellvertretender nationaler Sicherheitsberater für Irak und Afghanistan. Noch häufiger als diese offizielle Bezeichnung, nennen die Medien aber die Tatsache, dass vorher etliche andere pensionierte Vier-Sterne-Generäle dankend abgewunken haben. Die Gründe dafür fasst Al Jazeera zusammen: Der Krieg im Irak ist unpopulär, und das neue Amt ist mit sehr schwammigen Kompetenzen ausgestattet.
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