Autor: Wolff von Rechenberg

Gimp 2.4 endlich mit Farbmanagement

Mit der neuen Version 2.4 erhält das freie Bildbearbeitungsprogramm Gimp (Gnu Image Manipulation Program) endlich ein professionelles Farbmanagement. Es erkennt eingelagerte Profile und kann das Bild unter Beibehaltung des Profils weiter verarbeiten. Farbprofile bieten Druckereien ihren Kunden an, damit diese ihre Bilder schon vorab an die Farbdarstellung des Druckwerks anpassen können. Gimp soll auch bereits angehängte Farbprofile erkennen und wahlweise ein Bild mit angehängtem Farbprofil öffnen und bearbeiten können. Das berichtet Pro-Linux. Auch für die Digitalfotografen bietet Gimp 2.4 eine interessante Neuerung. Es soll die Verzeichnungen von Kameraobjektiven ausgleichen können. Gimp 2.4 soll laut Pro-Linux kurz vor der Fertigstellung stehen. Bitte, bitte, lieber Gott, lass es rechtzeitig zu Fedora 8 fertig werden.

Wiesn 2.0

Wenn am 22. September das 174. Oktoberfest beginnt, dann heißt es auch im Internet: O’klickt is‘! Die Wiesn lockt schon seit längerem auch im Web (Oktoberfest.de). Neu ist, dass man dem Oktoberfestflirt nun auch bei Lokalisten nachgehen kann und sich mit lustigen Sauffilmchen bei MyVideo auf das größte deutschsprachige Saufgelage einstimmen kann. Und ganz bestimmt kommt irgendwann der Tag, da fließt auch noch das Bier aus dem PC.


Quizfrage:
Was ist Glück für einen Bayern? (Am Wochenende gibt’s die Auflösung)

Volkslaptop

medison celebrityDie US-Computerfirma Medison bringt den Laptop für Jedermann: Knapp 114 Euro kostet der Medison Celebrity. Dafür muss der Kunde mit computertechnischer Magerkost Vorlieb nehmen: 1,4 Ghz Celeron, 256 MB Ram, 40 GB Festplatte. Das Display ist auch nur 14 Zoll groß. Wenigstens sind die drei USB-Ports schon aus 2.0-Standard. Und man muss sich mit Linux anfreunden. Fedora, wie dieser Blogger weiß. Immerhin: Für Büroarbeiten, E-Mails, Websurfen und einfache Multimediaanwendungen reicht das vollkommen. Mit Windows Vista würde ein solches Notebook gar nicht funktionieren, und der Preis ließe sich wohl auch nicht erzielen. Mit Versand und Zoll sollte die schicke Flunder für 150 Euro an Europas Küsten stranden.

Foto: Medison

Praktische Helfer im Stau

Wenn die Ferien beginnen wird es eng auf den Autobahnen. Zu eng! Da staut sich das Blech in Nord-, Süd-, Ost- und Westrichtung. 10 Kilometer und mehr, keine Abfahrt in Sicht! Wohl dem, der bei Ebay rechtzeitig ein Beißholz ersteigert hat. Da leidet das Lenkrad nicht mehr an den Bißspuren. Vielleicht nützt es ja auch, wenn die nächste Toilette noch ungefähr 5 km in Staurichtung entfernt liegt. Noch besser hat es da nur der Aurofahrer, der für sich und die Familie den Pipimax mitführt. Der Erstehilfekasten bei Notdurft enthält eine Flasche für „Ihn“ und einen Trichter für „Sie“. Der Hersteller warnt allerdings vor dem Pinkeln bei 200 Stundenkilometern.

Lufteinsatz bald auch gegen Falschparker?

Es zählt die Luftüberlegenheit. Um die Binsenweisheit erfolgreicher Kriegführung weiß man vor allem in Mecklenburg-Vorpommern. Gut zu wissen, dass im Land an der Ostseeküste sogar das Kleinstadtrevier die eigene Luftwaffe ins Gefecht gegen Einbrecher, Ladendiebe oder – wie in diesem Fall – gegen Demonstranten werfen kann. Die Bild-Zeitung, die sonst den Luftraum über den Stammtischen beherrscht, hat in ihrer Sonntagsausgabe ausgeplaudert, dass die Rostocker Polizei den Einsatz der Tornado-Kampfjets zur Überwachung von G8-Gegnern völlig eigenmächtig angeordnet hat. Weder Innen- noch Verteidigungsminister hätten davon gewusst, berichtet die Netzzeitung unter Berufung auf Bild am Sonntag. Schlechte Zeiten für Falschparker in Meck-Pomm. Die Tornados sehen alles. Und jetzt alle: „Wenn der Schutzmann um’s Eck kommt…“

Weiterlesen: Luftherrschaft über Heiligendamm

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