Kategorie: Tux Area

Linux und Open Source.

Cruncheee im Ruhezustand auf dem Eee-PC

Ein erneuter gescheiterter Versuch mit Leeenux lehrte mich am Wochenende: Es gibt auf dem Asus Eee-PC 701 für mich keine Alternative zu Cruncheee. Cruncheee braucht wenig Platz. Es läuft auf dem Netbook-Veteranen schnell und stabil, bootet aber nach heutigen Maßstäben nicht eben schnell. Einfach mal schnell den Computer starten? Nicht mit Cruncheee. Das auf dem betagten Ubuntu 8.10 basierende System unterstützt standardmäßig auch keinen Ruhezustand (Suspend, Hibernate).

Dabei ist die Lösung einfach. Sie heißt „openbox-logout-script“ und lässt sich ganz einfach aus den Quellen installieren. Von nun an lässt sich mit der Tastenkombination „Super+x“ das oben abgebildete Logout-Menü aufrufen. Im „Hibernate“-Zustand verbraucht der PC so gut wie keinen Strom. Voraussetzung: Der Besitzer sollte eine Swap-Partition in ausreichender Größe einrichten. Die meisten Linux-Distributionen tun dies von selbst.

Leeenux auf dem Eee-PC 701 4G

ScreenshotDas beste Betriebssystem für den Asus Eee-PC mit 7″-Bildschirm. So preisen die Entwickler von Leeenux ihr System an. Es setzt – natürlich – auf Ubuntu auf. Leeenux 2.0 entspricht dabei Ubuntu 9.04.

Die Vorteile von Leeenux:

  • Es ist klein: Im installierten Zustand verbraucht es nicht einmal 1,5 GB.
  • Es passt sich an kleine Bildschirme an. Der Netbook Remix von Ubuntu legt sich hier über den Gnome-Desktop.
  • Es soll schnell sein. Und das mit dem relativ voluminösen Gnome-Desktop.
  • Es unterstützt alle Funktionen des Eee-PC 4G. Weiterlesen

InA: Linux unter Windows testen

Neues bei Lin2go (FluxFlux): Die deutsche Linux-Distribution können Neugierige jetzt auch direkt unter WIndows ausprobieren. InA macht’s möglich. Das Kürzel steht für In(stallations)-A(ssistentin). InA soll nach Angaben der Entwickler wie der Wubi-Installer für Ubuntu funktionieren. InA läuft unter Windows NT, 2000, XP und Vista.

Mit InA (Download) läßt sich FluxFlux-SL-Live (Download) als Dual-/Multiboot-Option in die Windows-Startpartition und den Windows-Bootloader installieren. Eine optionale Sicherung der Änderungen ähnlich dem „persistent Home“ des Live-Linux Knoppix soll integriert sein.

Laut FluxFluxSL-Entwickler Manfred Müller lässt sich die virtuelle Installation nach der Testphase rückstandsfrei entfernen. Die Funktionsweise von InA erklären die Entwickler in einer Fotostrecke.

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