Die Beta-Version der 11. Ausgabe von Fedora-Linux steht zum Download. Es soll sich um die einzige Beta von Fedora 11 (Codename: Cambridge) handeln. Wegen eines Einbruchs auf den Fedora-Servern kann sich der Release von Fedora 11 und Fedora 12 um einen Monat verschieben, heißt es im fedorablog. Bis Ende Mai sollte es soweit sein, so steht es im Schedule des fedoraprojects. An Bord sind die Desktop-Umgebungen KDE 4.2 und Gnome 2.26 sowie XFCE 4.6. Alles weitere steht auf der FeatureList. Fedora 11 soll bereits auf das neue Dateisystem EXT4 setzen. Fedora 11 soll innerhalb von 20 Sekunden in den Login-Bildschirm booten. Zu den Spezialitäten von Fedora 11 zählt die distributionsunabhängige Paketverwaltung PackageKit. Diese ersetzt das fedora-eigene Programm Pirut. PackageKit soll übrigens bei Kubuntu 9.04 „Jaunty Jackelope“ den KDE-Paketmanager Adept ersetzen.
Kategorie: Tux Area
Linux und Open Source.
Keine Encarta für Wikipedia
Microsoft führt zwar das eigene Online-Lexikon Encarta nicht weiter, will aber die Inhalte auch nicht dem freien Online-Lexikon Wikipedia zur Verfügung stellen. Wie Winfuture berichtet, will der Konzern das Wissen der Encarta in Bildungsangeboten verarbeiten, die allen Menschen offen stehen sollen. Warum dann nicht der Wikipedia? So wird der demonstrative Kuschelkurs des weltgrößten Software-Konzerns mit der Open-Source-Gemeinde keine Früchte tragen.
Lin2Go: Neue Linux-Distribution
Netbook-Besitzern steht mit Lin2Go ein neues speziell angepasstes Linux zur Verfügung. Die Köpfe hinter Lin2Go kennen wir von anderen Projekten: Manfred Müller ist der Entwickler von Slack2Go. Thomas Schönhütl hat in der Netbook-Gemeinde viel Aufsehen mit fluxflux erregt. Wie die Entwickler auf der Internetseite erklären, basiert Lin2Go auf Slackware, nicht auf PCLinuxOS, das flluxflux als Basis diente.
Phaenomene des Alltags: Das Navi
Entdecker wie Christoph Kolumbus fanden einst nach den Sternen zu fremden Gestaden. Hier der Polarstern, dort das Kreuz des Südens. Aha, da geht’s nach Indien. Auch wenn wir von Kolumbus gelernt haben, dass der Weg nicht immer am gewünschten Ziel endete (Seeweg nach Indien), so steht doch auch fest, dass der Irrtum mehr auf falscher Annahmen beruhte als auf unpräzisen Angaben der Gestirne. Der Italiener in spanischen Diensten hatte die Taille unserer Mutter Erde zu schlank geschätzt.
Die Enkel der Pioniere ließen sich von exakten Karten leiten, Weiterlesen
20 Jahre WWW – ein Nachruf
Eigentlich hatte Tim Berners-Lee vor allem den akademischen Austausch im Sinn als er im März 1989 an der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) die Grundlagen für das Internet legte. Zur allgemeinen Nutzung wurde das Medium im April 1993 freigegeben. Zum Jubiläum dieses öffentlich genutzten Internet habe ich eine kleine Historie über 15 Jahre World Wide Web für das IT-Portal tariftip.de geschrieben. Zum 20. Geburtstag des Internet an sich könnte man fast schon einen Nachruf schreiben. Es stimmt: Kein anderes Medium hat einen so schnellen Siegeszug angetreten. Aber kein anderes Medium hat sich so viele Feinde gemacht. Weiterlesen